Erkelenz: Mäuseplage in Keyenberg, Kuckum, Berverath und Westrich (neu)

Erkelenz stellt mehr Ansitzstangen für Greifvögel auf : Umsiedlungsort: Greifvögel gegen Mäuseplage

Erkelenz stellt mehr Ansitzstangen für Greifvögel auf. Privatpersonen sollen Baumaterialien von freien Grundstücken schaffen, die diese Mäuse anziehen.

Den tagebaubedingte Umsiedlungsstandort für Keyenberg, Kuckum, Berverath und Westrich (neu) plagen zu viele Mäuse. Deren Population soll nun reduziert werden, teilt die Stadt Erkelenz mit. Sie und RWE Power haben mit Fachleuten Gegenmaßnahmen und Empfehlungen abgestimmt: „Ziel ist es, die Mäusepopulation zügig zu reduzieren.“

Die letzten milden Winter, die Ackerrandlage des Ortes und das längere Brachliegen früherer Acker­flächen hätten ein vermehrtes Auftreten von Feld- und Wühlmäusen im Ort begünstigt, wird „Im Dialog“ berichtet, dem regelmäßigen Informationsblatt für die Bürger von Keyenberg, Kuckum, Unterwestrich, Oberwestrich und Berverath (neu). Angekündigt wird: „Auf unbebauten Flächen stellt RWE Power in Kürze weitere Ansitzstangen für Greifvögel auf, um die natürliche Bekämpfung der Mäuse zu fördern.“ Um Katzen und Greifvögeln ein optimales Jagdrevier zu bieten, sollten unbebaute Flächen möglichst freigehalten werden, werden die Bewohner und Bauherren gebeten: „Zu beachten ist, dass das Lagern von zum Beispiel Baumaterialien auf freien Grundstücken Mäuse anlocken kann. Alle Bauherren, die diese Möglichkeit bisher nutzen, sollten die Flächen freiräumen.“

Für private Flächen werden „Im Dialog“ klassische Mausefallen oder Lebendfallen empfohlen. Auf den Einsatz von Giftködern solle verzichtet werden, um Kinder, Katzen oder Feldvögel nicht zu gefährden. Sollte der Einsatz von Giftködern dennoch in Erwägung gezogen werden, sei zu beachten, dass dies nur durch einen Fachmann für Schädlingsbekämpfung erfolgen dürfe.

(spe)