Jecke Erkelenzer Aktion Maak-Mött-Boxen unterstützen Pumptrack-Anlage

Erkelenz · Als im Jahr 2021 aufgrund der Corona-Pandemie keine Karnevalszüge stattgefunden haben, sorgten 1111 Maak-Mött-Boxen für Karnevalsfreude.

V.l. Stephan Muckel, das damalige EKG-Prinzenpaar Bernadett Meinold und Franz Bocks und weitere Akteure.  Foto: Stadt Erkelenz

V.l. Stephan Muckel, das damalige EKG-Prinzenpaar Bernadett Meinold und Franz Bocks und weitere Akteure. Foto: Stadt Erkelenz

Foto: Stadt Erkelenz

Ideengeber Simon Hoeren vom Restaurant Vintage und Kostenpflichtiger Inhalt Schirmherr Franz Bocks, damals EKG-Prinz, setzten den Erlös für die Erkelenzer Jugendarbeit ein. 6000 Euro kamen beim Verkauf zusammen. Der Betrag unterstützte die Anschaffung einer mobilen Pumptrack-Anlage, die seit August 2022 durch das Stadtgebiet wandert.

Für 11,11 Euro konnten Karnevalisten die Boxen im Jahr 2021 erwerben. Leckereien, Gutscheine und Blumen befanden sich unter anderem darin. Am Rosenmontag wurden die Bestellungen ausgeliefert. „Die Logistik war die größte Herausforderung“, erinnert sich Simon Hoeren. Bestellt wurden die Boxen nicht nur von Karnevalisten aus Erkelenz, sondern auch aus Aachen, Mönchengladbach, Krefeld und Köln. Unter Berücksichtigung der damals geltenden Corona-Regelungen haben Engagierte die 1111 Maak-Mött-Boxen in der Stadthalle gepackt. Nicht nur bei der Pack-Arbeit hatten die kreativen Köpfe Unterstützung. Zahlreiche Unternehmen querbeet durch die Erkelenzer Geschäftswelt und Einzelpersonen trugen mit Geld- und Sachspenden zum Gelingen der Aktion bei. „Es war arbeitsintensiv, aber es war toll“, ergänzt Franz Bocks.

Der Erlös wird der Jugendarbeit zugutekommen. „Mit der Pumptrack-Anlage, die wir zu den Kindern und Jugendlichen in die Ortschaften bringen, konnten wir die Vorgabe gut umsetzen“, berichtet Stadtjugendpflegerin Katharina Lüke. Die mobile Anlage steht für jeweils mehrere Wochen an unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet. Sie war bereits im Ziegelweiherpark, in Lövenich und im Oerather Mühlenfeld. Demnächst wird sie in Hetzerath aufgebaut. „Ich habe beim Packen mitgeholfen und war begeistert von der Idee“, berichtet Bürgermeister Stephan Muckel. Eine Beschriftung der Anlage zur Erinnerung an die Boxen sicherte er zu.

(RP)