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Erkelenz: Klimaschutzmanager Oliver Franz mit „Ersten Erkelenzer Klimaschutzwoche“ zufrieden

Premiere in Erkelenz beendet : Klimaschutzwoche kommt gut an

Zum Ende der „Ersten Erkelenzer Klimaschutzwoche“ fällt die Bilanz positiv aus. Klimaschutzmanager Oliver Franz kündigt an, dass sie 2020 wiederholt wird.

Klimaschutzmanager Oliver Franz ist mit der Beteiligung an der „Ersten Erkelenzer Klimaschutzwoche“ zufrieden. Nächstes Jahr soll es weitergehen. „Meine Bilanz fällt positiv aus. Die meisten Veranstaltungen wurden gut besucht, die Resonanz der Teilnehmenden war durchweg positiv, und durch die erhöhte mediale Präsenz ist die ein oder andere Anregung zum Klimaschutz aus der Bürgerschaft bei mir eingegangen“, erklärte Franz zum Ende der Aktionswoche. „Für nächstes Jahr würde ich mir wünschen, dass weitere Akteure aus der Stadt sich beteiligen und ihre Ideen mit Aktionen und Veranstaltungsbeiträgen einbringen.“

 Über die Möglichkeiten und die Wirtschaftlichkeit einer eigenen Photovoltaikanlage hatte Energieberater Michael Berger von der Verbraucherzentrale informiert, der sich über großen Andrang freute. Berger ist ab August der neue Energieberater der Verbraucherzentrale für Erkelenz und steht an jedem letzten Dienstag im Monat für eine kostenlose Beratung zur Verfügung; Terminvereinbarung über das Rathaus unter 02431 85188 oder energieberatung@erkelenz.de.

Einen Nachmittag lang sorgte bei der Klimaschutzwoche das Modell des künftig elektrisch betriebenen Erka-Busses auf seiner Testrunde durch die Innenstadt für viele neugierige Blicke, und Schüler des Cusanus-Gymnasiums informierten bei einer „Klimareise“ mit Oliver Franz über erneuerbare Energien und nachhaltigen Konsum. Besucht wurden dabei die Firma psm GmbH Co. KG, ein Servicedienstleister der Windenergiebranche, der Naturkostladen Verde und der städtische Baubetriebshof, wo ein Blick auf die elektrischen Nutzfahrzeuge der Stadt geworfen wurde.

Das Angebot des ADFC, bei einer Fahrradtour die Photovoltaik-Freiflächenanlage an der Ferdinand-Clasen-Straße zu besichtigen, nutzten während der Klimaschutzwoche rund 25 Bürger. Die Anlage wird von der Bürgergenossenschaft Sonnenenergie eG betrieben und aktuell in einem zweiten Bauabschnitt erweitert.

(RP)