Erkelenz: Klimacamp will nach Kückhoven - Gespräche mit Stadt Erkelenz und Polizei Aachen laufen

Versammlung bei der Polizei angemeldet : „Klimacamp im Rheinland“ möchte erneut nach Kückhoven

Zwei potenzielle Flächen – am Lahey-Park und Flugplatz – hat das Klimacamp als Versammlungsorte bei der Polizei anmeldet.

Das „Klimacamp im Rheinland“ feiert sein zehnjähriges Bestehen. Erneut werden mehrere hundert Menschen erwartet, die sich gegen die Klimakrise einsetzen. Inzwischen haben die Organisatoren die Versammlung beim zuständigen Polizeipräsidium in Aachen angemeldet, bestätigt dessen Pressesprecherin Petra Wienen auf Anfrage unserer Redaktion. Stattfinden soll das Klimacamp wieder in Erkelenz. Nachdem die Klimacamps in den vergangenen Jahren wiederholt auf einem Acker nahe dem Lahey-Park bei Kückhoven stattfanden, haben die Organisatoren auch für 2019 um diese Fläche gebeten. „Geplant wird das Camp erneut bei Kückhoven. Bei uns als Versammlungsbehörde wurden dazu in der vergangenen Woche zwei potenzielle Bereiche angemeldet, die beide an der Landstraße 19 liegen: einmal erneut am Lahey-Park und einmal in der Nähe zum Flugplatz“, teilte Petra Wienen mit. Noch laufen die Gespräche zwischen der Stadt Erkelenz, der Polizei und den Organisatoren über den Ort des zehnten Klimacamps, das bereits am 15. August beginnen soll und dessen Ende für den 27. August angemeldet worden ist.

Veröffentlichen wird das Klimacamp den endgültigen Standort in der kommenden Woche, kündigte Pressesprecherin Taalke Wolf an: „Wir planen, am Donnerstag mit dem Aufbau zu beginnen. Das Programm startet dann am Wochenende darauf.“ Das Wochenende danach dürfte das mit dem meisten Menschen im Klimacamp werden, weil zusätzlich vom 22. bis 25. August das Aktionsbündnis „Kohle erSetzen“ zu Gast sein wird. „Wir rechnen mit mehreren hundert Menschen, die sich den Aktionen anschließen. Parallel läuft aber auch unser Campprogramm weiter“, erklärte Taalke Wolff. Angeboten würden somit unterschiedliche Formen des Protestes.

(spe)
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