Aktivisten kündigen sich für August an Klimacamp zum zehnten Mal in Erkelenz

Erkelenz · Nach Demonstrationen und Protesten gegen den weiteren Braunkohleabbau im März und Juni kündigt sich für August das „Klimacamp im Rheinland“ in Erkelenz an. Erwartet werden Hundert Teilnehmer. Es könnte erneut zu Blockaden kommen.

2017 wurde auf einem abgeerntete Acker am Lahey-Park bei Erkelenz-Kückhoven das bisher größte „Klimacamp im Rheinland“ aufgebaut. In der Spitze waren dort laut Veranstalter 3000 Gäste.

2017 wurde auf einem abgeerntete Acker am Lahey-Park bei Erkelenz-Kückhoven das bisher größte „Klimacamp im Rheinland“ aufgebaut. In der Spitze waren dort laut Veranstalter 3000 Gäste.

Foto: Heldens, Uwe (uwe)

Zum zehnten Mal in Folge gibt es in diesem Sommer das „Klimacamp im Rheinland“. Erneut soll Erkelenz der Veranstaltungsort sein, wo das Camp in der Vergangenheit bereits bei Borschemich, Lützerath und Kückhoven aufgeschlagen worden war. „Vom 15. bis 27. August werden mehrere Hundert Menschen erwartet, die in der Nähe von Erkelenz gemeinsam ein Camp errichten und damit ein weiteres Zeichen gegen die Braunkohle in der Region und darüber hinaus setzen“, kündigen die Organisatoren an, teilen jedoch noch keinen genauen Standort mit. Der für alle Aktionen im Rheinischen Revier zuständigen Polizei in Aachen liegt noch keine Anmeldung für das Camp vor, so dass dort am Dienstag auf Nachfrage ebenfalls keine Auskunft über dessen Standort gegeben werden konnte.