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Erkelenz: Jugendwoche FME Erkelenz mit Modellfliegen für Kinder

Ferienwoche beim FME in Kückhoven : Modellflugzeug basteln und fliegen lassen

Jede Minute nutzten 15 Kinder, die an der Jugendwoche des Flugsport- und Modellbauvereins Erkelenz teilnahmen, aus. Sie bastelten, übten und ließen auf dem Vereinsgelände bei Kückhoven schließlich Modellflugzeuge in die Luft steigen.

In einer Jugendwoche konnten 15 Kinder auf dem Modellflugplatz des FME Erkelenz das Fliegen mit Modellflugzeugen erleben. Seit 1989 bietet der Flugsport- und Modellbauverein jedes Jahr in den Sommerferien diese Woche an, in der junge Menschen Schritt für Schritt an das selbstständige Modellfliegen herangeführt werden. Dazu gehört, den Umgang mit Werkstoffen und Werkzeugen zu lernen, ein eigenes Modell unter Anleitung zu bauen und das Modellfliegen zu üben. Und das alles allein zu den Materialkosten.

Günter Weinands ist seit 15 Jahren im Verein und dessen Jugendleiter. „Die Resonanz ist wie immer hervorragend. Eltern und Kinder sind begeistert“, erzählt Weinands und macht das an einem Beispiel fest: „Wir treffen uns jeden Tag von 14 bis 18 Uhr. Dann fragen die Kinder ihre Eltern schon mittags: ,Wann fahren wir?’, und es geht auch keiner schon vor 18 Uhr nach Hause.“

Zu Beginn der Jugendwoche bauen die Kinder einen Bumerang. Dieser wird gefräst, geschliffen, bemalt, und anschließend kann mit ihm gespielt werden. Ab der Wochenmitte werden Wurfgleiter gebaut und individuell eingefärbt. Zusätzlich lernen die Kinder, wie sie mithilfe von Bleikugeln und -stäben einen Schwerpunkt in ein Flugzeugmodell setzen können, damit dieses im Flug gerade in der Luft bleibt. In diesem Ablauf gibt es drei Gruppen, die sich stündlich mit den Aktivitäten abwechseln: Eine Gruppe bastelt, die andere lässt die Modelle fliegen und die dritte Gruppe übt am Simulator das Modellfliegen.

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Florian ist zwölf Jahre alt und hatte eine Ankündigung der Veranstaltung im Ferienprogramm der Stadt entdeckt. Wieso er sich für die Jugendwoche beim FME in Erkelenz entschieden hat, ist für ihn einfach zu erklären: „Ich baue schon immer gerne mit Lego und habe gesehen, dass hier auch gebastelt wird, da wollte ich mal sehen, wie das hier ist. Mir gefällt vor allem, dass ich hier selber mit den Modellen fliegen darf und dass man das Modellfliegen beigebracht bekommt. Außerdem fördert das hier die Gemeinschaft ziemlich gut.“

Für Freitag stand zum Abschluss noch ein Flugwettkampf auf dem Programm, bei dem die Teilnehmer ihre selbst gebastelten Wurfgleiter gegeneinander fliegen ließen. Für denjenigen, der sein Modell am weitesten fliegen lassen konnte, gab es als Preis ein Pokal. Und zu allerletzt war geplant, zusammen mit den Eltern in einer großen Runde zu grillen. „Wir wollen, dass hier alle mitmachen, keiner soll ausgeschlossen werden“, sagt Günter Weinands. Die Kinder dürfen, so wie jedes Jahr, am Ende der Jugendwoche auf dem Fluggelände zwischen Kückhoven und Katzem ihre Wurfgleiter mit nach Hause nehmen.

Für die Zeit nach dieser Woche hat Florian bereits einen Plan gefasst: „Ich werde bestimmt nochmal privat zum Modellfliegen vorbeikommen.“