Erkelenz: Fünfte Erkelenzer Musiknacht

Musiknacht in Erkelenz : Kleines musikalisches Jubiläum

Die Erkelenzer Musiknacht ist noch jung, hat aber schon etwas zu feiern – nämlich ein kleines Jubiläum: Am 7. Juni findet bereits die fünfte Auflage statt. Es ist das „Baby“ von Fred Feiter, der wieder viele Highlights ankündigt.

Wenn Hans-Heiner Gotzen, der Geschäftsführer der Erkelenzer Kultur GmbH, von einer in Erkelenz schon sehr liebgewonnenen Veranstaltung spricht und diese als Highlight bezeichnet, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass er damit die Musiknacht meint. Gerade mal vier Jahre ist es her, dass Fred Feiter mit der ersten Auflage die Erkelenzer begeisterte. Jetzt steht am Freitag, 7. Juni, also schon ein kleines Jubiläum an. Dann findet zum fünften Mal die Musiknacht an verschiedenen Orten in der Innenstadt statt. Von 19 bis 23 Uhr ist musikalischer Hochgenuss verschiedener Genres garantiert.

Die Idee stammt von Fred Feiter. „Musik an ungewöhnlichen Orten live erleben“, das war Feiters Vorstellung, die er 2015 erstmals umsetzte und sogleich viel Zustimmung erhielt. Der Initiator entwickelt das Konzept weiter, indem diesmal erstmals die Krankenhauskapelle als Veranstaltungsort hinzukommt. „Das Schöne ist, dass das Konzert mit Damian Przewozniak, der ein großartiger Gitarrist ist, auch in die Patientenzimmer übertragen wird, so dass möglichst viele Menschen daran teilhaben können“, sagt Feiter. Neu ist auch, dass die Zielgruppe nun vergrößert wird, spielt doch mit DJ Larry (20 bis 22 Uhr, Burg) jemand auf, der vor allem das jüngere Publikum ansprechen soll. Wie Christoph Stolzenberger, der Kulturmanager der Stadt Erkelenz, erklärte, habe man sich beim Electrisize-Festival an Haus Hohenbusch kennengelernt und so gute Kontakte geknüpft, so dass die Musiknacht also auch junge Menschen begeistern soll.

Geblieben ist derweil der zusammenführende Charakter der Musiker. Direkt zum Start um 19 Uhr (bis 20 Uhr in der Stadthalle), präsentiert sich die West Big Band zusammen mit Thorsten Odenthal, den man unter anderem als engagierten Musiklehrer des Cusanus-Gymnasiums Erkelenz kennt und der die schuleigene Big Band mit Erfolg betreut. Zum Schluss erfüllen die „Beets’n’Berries“ einen Wunsch Fred Feiters, der ein Zusammenspiel mit dem Cusanus-Chor (22 Uhr, Kreissparkasse) auf seinem Wunschzettel stehen hatte.

„Hätzblatt“ freut sich auf die Erkelenzer Musiknacht und vor allem darauf, dass das Publikum in der Leonhardskapelle mitsingt. Foto: Laaser, Jürgen (jl)

„Hätzblatt“ sind längst bekannte Akteure der Musiknacht. Die beliebte Band spielt um 19.45 Uhr in der Leonhardskapelle und lädt dabei zum Mitsingkonzert ein. Freunde mundartlicher Töne sollten hier sicherlich den richtigen Anlaufpunkt haben.

Wie immer spielen alle Akteure ohne Gage. Hans-Heiner Gotzen erklärt schon mal, wofür der Reinerlös dieses Mal bestimmt ist: „Nachdem in der Vergangenheit die Flüchtlingshilfe unterstützt wurde, soll nun das Geld zur Hälfte an die Meyer-Stiftung gehen – darüber erfahren die geflüchteten Menschen, die bei uns in Erkelenz leben, Unterstützung. Sie erhalten übrigens auch wieder die Einlassbänder. Die andere Hälfte wollen wir an das Hospiz der Hermann-Josef-Stiftung geben.“

Indes freuen sich auch die Sponsoren auf die Musiknacht. Thomas Giessing, der Vorstandsvorsitzende der Kreissparkasse Heinsberg, sagt: „Wir wollen bewusst die Kultur in der Region fördern. Auch unsere Mitarbeiter sind engagiert, zwei von ihnen spielen in der Band ,Leergut’ mit, die bei der Musiknacht ab 21 Uhr in der Stadthalle auftritt.“ Für die Volksbank Mönchengladbach kündigte Maren Gerber an, sich nicht auf die Gäste von „Jazz 4/4“ (20.30 Uhr, Volksbank) zu freuen, sondern das Gesamtpaket unterstützen zu dürfen. Auch die NEW sponsert die Musiknacht.

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