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Erkelenz: Feuerwehr musste am Donnerstag mehrfach ausrücken

Mehrere Einsätze für die Feuerwehr der Stadt Erkelenz : Hausdach ist einsturzgefährdet

Eine eingestürzte Zwischendecke eines Hauses an der Kölner Straße (Ecke Tenholter Straße) in Erkelenz hat für weitreichende Folgen gesorgt: Aktuell ist ein Teilbereich der Straße wegen akuter Einsturzgefahr des Hausdaches voll gesperrt.

Am Donnerstagnachmittag wurde die Feuerwehr der Stadt Erkelenz dorthin alarmiert. Die Feuerwehrleute fanden eine verletzte Person vor, die ins Krankenhaus gebracht werden musste. „Die Wohnung ist derzeit nicht bewohnbar“, sagte Helmut van der Beek, der Leiter der Erkelenzer Feuerwehr, der die Bauaufsicht zum betroffenen Objekt kommen ließ, die letztlich für die Sperrung sorgte. Der Einsatz hat sich bis in die frühen Abendstunden hingezogen. Im Einsatz waren die Löscheinheiten Erkelenz, Borschemich, Granterath, Golkrath-Matzerath und Hetzerath sowie der Einsatzführungsdienst.

Bevor die Feuerwehr zur Kölner Straße gerufen wurde, waren die Wehrleute bereits in Holzweiler beim Entsorgungsunternehmen Schönmackers im Einsatz. Dort hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst. Helmut van der Beek: „Es stellte sich heraus, dass in einem Container eine chemische Reaktion erfolgt war, so dass dieser Behälter Feuer gefangen hatte. Die Mitarbeiter des Unternehmens, die sehr gut auf die möglichen Gefahren vorbereitet sind, hatten bei unserem Eintreffen erste Löschmaßnahmen unternommen. Wir haben den Container weiter gekühlt.“ Die Feuerwehr war von 14.41 bis 16.34 Uhr mit den Löscheinheiten Erkelenz, Holzweiler, Katzem und Keyenberg vor Ort, auch der Umweltschutzzug der Feuerwehr mit den beiden Löscheinheiten Gerderhahn und Schwanenberg vor Ort.

Schon am Donnerstag in den frühen Morgenstunden hatte es zwei Einsätze für die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Erkelenz gegeben. Gegen 4.23 Uhr wurden die Wehrleute zu einem unklaren Feuer alarmiert. In Gerderath fanden sie schließlich eine brennende Mülltonne vor, die schnell gelöscht werden konnte. Bis 5 Uhr waren die Löscheinheiten Gerderath, Gerderhahn und Golkrath-Matzerath beschäftigt. Auch die Drehleiter aus Erkelenz rückte zu diesem Einsatz vorsichtshalber aus. Um 5.40 Uhr mussten die Wehrleute der Löscheinheit Golkrath-Matzerath erneut raus, denn bei Houverath hatte sich ein Verkehrsunfall ereignet. Beteiligt war ein gasbetriebenes Fahrzeug. Der Einsatz, bei dem die Feuerwehrleute die Einsatzstelle gesichert und ausgelaufene Betriebsstoffe aufgenommen hatten, dauerte rund eine Stunde.