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Erkelenz: Domino-Kunstwerk soll Arbeit von Landrat Stephan Pusch würdigen

Erkelenzerin mit beeindruckendem Hobby : Domino-Kunstwerk soll Pusch würdigen

Rund 7000 Dominosteine hat Alexandra Benz in acht Stunden aufgebaut. Sie rückt damit das Corona-Krisenmanagement des Landrats in ein gutes Licht. Ein Video dazu ist bei Youtube zu sehen.

Die täglichen Videos, die Landrat Stephan Pusch auf Facebook veröffentlicht und so seine Bürger im Kreis Heinsberg auf den Stand der Dinge in der Corona-Krise bringt, haben Alexandra Benz nachhaltig beeindruckt. Die 20-Jährige aus Erkelenz ist derzeit zur Untätigkeit verdammt, denn mit ihrem Studium im Fach Bauingenieurwesen in Aachen kommt sie gerade nicht voran. Und doch hat sie in den vergangenen Tagen etwas Besonderes auf die Beine gestellt: Weil sie die Arbeit von Stephan Pusch, des Krisenstabs und vielen weiteren Helfern so beeindruckt hat, hat sie kurzerhand bei Youtube ein Video hochgeladen. Es zeigt 7000 Dominosteine, die innerhalb kurzer Zeit die Lage des Kreises Heinsberg auf den Punkt bringt.

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Seit 2009 beschäftigt sich die Studentin begeistert mit dem Domino-Bau. Beim Ansehen der Videos und beim Gedanken an #hsbestrong kam ihr schließlich die Idee: „So, wie die Arbeit hier vor Ort läuft, wie Landrat Stephan Pusch die Sache in die Hand nimmt, finde ich das super. Da wollte ich einen kleinen Beitrag leisten, um ,Danke’ zu sagen“, erzählt Alexandra Benz. Weil sie bereits über eine Menge Erfahrung verfügt, hat sie kurzerhand geeignete Motive gesucht. Unter anderem hat sie die Umrisse des Kreises Heinsberg mit Wappen gesucht und gefunden, und auch ein Foto des Landrates sollte her. Mit viel Detailarbeit hat Alexandra Benz dann am PC ihre Ideen kreativ umgesetzt. „Das Bild von Stephan Pusch habe ich in Weiß, Schwarz und Grau umgesetzt, ansonsten habe ich viel Farbe genutzt.“ Rund vier Stunden war sie damit beschäftigt – dann war der Plan fertig.

Gebaut war das Dominomodell damit aber noch lange nicht. Gute acht Stunden waren nötig, um jeden einzelnen Dominostein an die richtige Stelle zu setzen. Alexandra Benz: „Für das Feld mit dem Pusch-Porträt habe ich eine Art Aufstellhilfe genutzt. Sonst aber ist das alles bloße Handarbeit, für die man eine Menge Geduld, eine ruhige Hand und Fingerspitzengefühl braucht. Und dann dauert es nur wenige Sekunden, ehe eine kleine Kugel den ersten Stein umwirft, der dann schließlich das ganze Kunstwerk zum Umfallen bringt. „Genau darauf arbeitet man ja hin: Dass alles wie geplant fällt und eben gut läuft. Das ist sozusagen der wichtigste und entscheidendste Moment.“

Das beeindruckende Video ist bei Youtube auf dem Kanal „dominoerdmann“ zu sehen. Benz hat es natürlich auch an den Landrat geschickt. Und Stephan Pusch hat es super gefallen.