Auszeichnung für Erkelenzer Gymnasium Cusanus ist jetzt „Mint-freundliche“ Schule

RP · In der Schule werden laut NRW-Bildungsministerin die sogenannten Mint-Fächer besonders gefördert und gefordert. Das soll Schüler für Forschung und Innovation begeistern.

 v.l.: Schulleiter Jörg Diepenthal, Elternvertreterin Kerstin Seeger und MINT-Koordinator Christian Graf.

v.l.: Schulleiter Jörg Diepenthal, Elternvertreterin Kerstin Seeger und MINT-Koordinator Christian Graf.

Foto: Cusanus

Auszeichnung für das Erkelenzer Cusanus-Gymnasium: Als eine von 166 Schulen in Nordrhein-Westfalen ist das Gymnasium von NRW-Bildungsministerin Dorothee Feller zur „Mint-freundliche Schule“ ernannt worden. Hier finde eine besondere Förderung der sogenannten Mint-Fächer, zu denen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zählen statt, urteilte das Ministerium.

Schulleiter Jörg Diepenthal, Elternvertreterin Kerstin Seeger und Mint-Koordinator Christian Graf nahmen freudig und mit Stolz die Auszeichnung entgegen. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern könne man auf viele interessante Projekte zurück- und auch in die Zukunft blicken, ließen die drei mitteilen. Im vergangenen Jahr hatte beispielsweise ein Team aus Cusanus-Schülern einen kleinen Satelliten entwickelt, der mit einer Rakete in mehrere hundert Meter Höhe befördert worden war, um dort Daten zu sammeln.

„Die neue Landesregierung hat sich vorgenommen, die Mint-Fächer zu stärken. Deshalb freut es mich, wenn die Mint-freundlichen Schulen es schaffen, Kinder und Jugendliche für Forschung und Innovation zu begeistern“, sagte Ministerin Feller. „Die ausgezeichneten Schulen zeigen, wie wir Talente finden und alle Kinder und Jugendlichen nach ihren jeweiligen individuellen Stärken und Potenzialen fördern können.“

Christoph Meinel, Vorsitzender der Nationalen Initiative „Mint Zukunft schaffen“, hob auch die Karrierechancen hervor, die ein schulischer Schwerpunkt schaffe: „Die Innovationsfähigkeit Deutschlands hängt von den Ideen und Talenten der jungen Menschen ab.“ Mint-Schulen würden dazu beitragen, junge Menschen bereits früh eine spannende berufliche Perspektive aufzeigen zu können, sagte Christoph Meinel.

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