Schulfest, Ehemaligentreff und mehr in Erkelenz Cornelius-Burgh-Gymnasium feiert 60 Jahre

Erkelenz · Beim Schulfest am Wochenende wurden viele Erinnerungen wach. Auch frühere Schulleiter und Lehrer des Burgh-Gymnasiums kamen zur Feier.

 Gleich zwei Torten zum CBG-Geburtstag gab es, die Schulleiterin Anja Peters und Bürgermeister Stephan Muckel anschnitten.

Gleich zwei Torten zum CBG-Geburtstag gab es, die Schulleiterin Anja Peters und Bürgermeister Stephan Muckel anschnitten.

Foto: Anke Backhaus

Zu den ganz wenigen Menschen, die die Geschichte von Beginn an erzählen könnten, zählt wohl Hermann-Josef Wirtz. Als junger Mann kam er als Lehrer ans Cornelius-Burgh-Gymnasium – und blieb bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 1998. Im kommenden Jahr wird er 90 Jahre jung. Und seine alte Wirkungsstätte war der Grund eines erneuten Besuchs: Das CBG feierte mit einem großen Schulfest das 60-jährige Bestehen.

Die heutige Schulleiterin Anja Peters schien sichtlich viel Freude gehabt zu haben, als sie in der Chronik der Schule gelesen hatte. Sie ließ die Besucherinnen und Besucher daran teilhaben, „als zum 1. April 1962 der Schulbetrieb begann, in einer Zeit noch, als das Schuljahr zum Osterfest hin startete“, sagte Anja Peters. 1966 entließ man die ersten Abiturientinnen – 19 Mädchen, denn das CBG war über viele Jahre das Mädchengymnasium der Stadt Erkelenz.

Im Jahr 1971 zog das CBG an seinen heutigen Standort am Schulring 4. Während die Geschichte der Schule weiterging, unzählige Schülerinnen und Schüler auf dem Weg zum Kostenpflichtiger Inhalt Abitur begleitet hat, zeigte sich irgendwo auch eine Konstanz, denn: Nur sechs Schulleiterinnen und Schulleiter erlebte die Schule seit ihrer Gründung. Den Beginn der Geschichte schrieb Johanna Mattheiem, darauf folgten Enno Leonhardt, Helmut Karg, Michael Auth, Peter Boidol und nun Anja Peters. Bevor Anja Peters ins Amt kam, leitete ihr Vertreter Emil Deckwirth die Schule kommissarisch.

Wie eng die Bindung noch ist, zeigte sich beim Schulfest, als unter anderem mit Karg und Auth frühere Schulleiter zu den Gästen zählten, auch eine Reihe ehemaliger Lehrerinnen und Lehrer schauten vorbei. Sinnvollerweise hatte das CBG aus dem Schulfest übrigens auch einen Ehemaligentreff gemacht, sodass auch ehemalige Schülerinnen und Schüler – zum Teil sind sie auch als Eltern heute wieder ein kleiner Teil der Schule – nutzten die Chance eines Wiedersehens. Zu den damaligen Schülerinnen und Schülern zählte auch Christel Honold-Ziegahn, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Erkelenz, die Bürgermeister Stephan Muckel zum Schulfest begleitete. „Ich kann mich noch gut an die Zeit hier erinnern“, sagte sie mit dem zarten Hinweis darauf, dass sie vor 45 Jahren ihr Abiturzeugnis erhielt.

Schulleiterin Anja Peters hielt noch eine spannende Zahl bereit. 58.000 Mark. Das war die Summe, die 1978 in die Anschaffung eines Computers investiert wurde. Und nach dem offiziellen Teil nutzte dann auch Hermann-Josef Wirtz die Gelegenheit, die Aktionen, die es zu erleben gab, zu beobachten. Wirtz bekannte: „Es ist gut, dass wir heute wieder über neun Jahre bis zum Abitur reden. Das erleichtert mich sehr.“

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