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Erkelenz: Bürgerpartei will Franziskanerplatz aufwerten

Mit erneuerbarer Energie : Bürgerpartei will Franziskanerplatz in Erkelenz aufwerten

Der Platz in der Erkelenzer Innenstadt wird in diesem Jahr umgebaut. Die Bürgerpartei macht nun Vorschläge, mit denen das Entree um die Stadthalle attraktiver werden soll.

Als eine der wichtigsten Maßnahmen des Integrierten Handlungskonzeptes „Erkelenz 2030“ („InHK“) soll der Franziskanerplatz in der Innenstadt ein neues Gesicht erhalten. Im Erkelenzer Haushalt sind dafür in diesem Jahr rund 1,1 Millionen und im kommenden Jahr noch einmal rund 1,7 Millionen Euro vorgesehen. In einem Antrag an den Lenkungsausschuss des Projektes schlägt die Bürgerpartei nun alternative Elemente vor, die erneuerbare Energie erzeugen und in der Planung des Platzes berücksichtigt werden sollen.

„Was alle aus der letzten Ratssitzung mitnehmen können, ist, dass nur der schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien zum vorzeitigen Ende des Braunkohletagebaus beiträgt“, teilt die Fraktion in Anspielung auf die Sonderratssitzung in der vergangenen Woche mit. Dort hatte NRW-Landesplanerin Alexandra Renz aus dem Wirtschaftsministerium in Bezug auf einen möglichen Erhalt der vom Tagebau Garzweiler II bedrohten Erkelenzer Dörfer gesagt, dass auch die Frage entscheidend sei, welchen Energiemix die Bundes- und Landespolitik bis dahin wünscht. Ein innovativer Ausbau des Franziskanerplatzes könnte für die Bürgerpartei einen kleinen Teil dazu beitragen.

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Die Fraktion stellt in ihrem Antrag, der allerdings keinen konkreten Beschlussentwurf enthält, verschiedene Produkte vor. Darunter Bodenbeläge mit Solarerzeugung, Solarsitzbänke, Bodenbelag aus Solarplatten und Straßen mit integrierter Solar- und Induktionsenergiegewinnung. „Die Integration dieser Produkte in die Umgestaltung der Innenstadt im Rahmen des InHK würde Erkelenz einzigartig machen“, meint die Bürgerpartei.

Es gelte, eine weitere Verdichtung der Flächen zu verhindern, „da sich dadurch die Innenstädte im Sommer besonders stark aufheizen“, teilt die Fraktion mit. Durch den Umbau wie bisher geplant würden laut Fraktion Grünflächen am Franziskanerplatz wegfallen und Wege verbreitert und gepflastert werden. Die genannten Alternativen seien „optisch attraktiv und innovativ“, würden in die Planung passen, alle Altersgruppen ansprechen und „als Entree das Umfeld um die Stadthalle aufwerten“.

Der Franziskanerplatz, der nach einem früher dort beheimateten Franziskanerkloster benannt ist, soll laut Planung der Stadt künftig mehr Aufenthaltsqualität bringen. Das Thema Wasser soll eine große Rolle spielen, denkbar sei ein Wasserspielplatz und eine unterirdische Zisterne.

(cpas)