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Erkelenz: Ausschuss für Kultur und Sport trifft Entscheidungen über Zuschüsse

Fördermittel der Stadt Erkelenz für Vereine : Zuschüsse als gutes Zeichen für die Vereinsarbeit

Auch Vereine sind von der Corona-Krise betroffen. Wichtig für sie sind die Zuschüsse der Stadt Erkelenz, über die die Mitglieder des Ausschusses für Kultur und Sport nun berieten und entschieden.

„Wegen der Coronakrise haben sich auch für Vereine schwierige Zeiten ergeben“, sagte Hans-Heiner Gotzen, Erster Beigeordneter der Stadt Erkelenz, mit Blick auf die konkreten Zahlen. Rund 50.000 Euro sind es nämlich, mit denen die Stadt Erkelenz die Vereine im Stadtgebiet unterstützen wird. Den Weg dafür frei machten die Mitglieder des Ausschusses für Kultur und Sport, ehe sich der Hauptausschuss in seiner Sitzung am 18. Juni mit dem Thema befassen wird. Gotzen sprach im Ausschuss für Kultur und Sport von einer „deutlichen Unterstützung und einem guten Zeichen für die Vereinsarbeit“.

Die größte Summe, insgesamt 44.134 Euro, erhalten die neun Bezirksausschüsse, die das Geld an die Vereine nach schriftlicher Beantragung weiterleiten. Ausschussvorsitzender Thomas Jahn nannte aus dem Bezirksausschuss Granterath das Beispiel, wonach in diesen Zeiten eine Erleichterung zu spüren sei, über die finanzielle Förderung durch die Stadt Erkelenz verfügen zu können.

Unter anderem wird der Stadtsportverband Erkelenz mit 3500 Euro unterstützt, die Summe wird zur Förderung des Sports eingesetzt werden – wobei nach wie vor abzuwarten bleibt, ob es in diesem Jahr noch zu Veranstaltungen wie Stadtmeisterschaften in den verschiedenen Sportarten kommen kann. Übrigens kooperiert die Stadt mit dem Stadtsportverband beim Projekt „Moderne Sportstätte“. Zehn Vereine haben Anträge gestellt, für die eine Prioritätenliste angelegt wurde. Die Projekte liegen dem Landessportbund NRW bereits vor, sodass die Verwaltung auf schnelle Genehmigung hofft.

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Als weiteres Beispiel sprach der Ausschuss für Kultur und Sport über das Rheinische Feuerwehrmuseum in Lövenich, dem durch die Corona-Krise Einnahmen weggebrochen sind. Das Museum ist zwar städtisch, wird aber in ehrenamtlicher Arbeit von einem privaten Verein betrieben. Um die laufenden Kosten decken zu können, wird dem Museum ein Zuschuss in Höhe von 5000 Euro gewährt.

Die Verantwortlichen der Kirchenmusik der katholischen Pfarrei Christkönig planen indes für das laufende Jahr noch drei Konzerte, während Veranstaltungen wie die Kirchenmusikwoche abgesagt werden mussten. Die Stadt steuert 1500 Euro bei. Von Absagen betroffen war bislang auch der Heimatverein der Erkelenzer Lande, der in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen mit mehreren Veranstaltungen feiern wollte. Vom 15. Oktober bis 8. November soll zumindest auf Haus Hohenbusch die Ausstellung „Wirken der Ordensschwestern im Erkelenzer Land“ realisiert werden. Der Heimatverein erhält einen Zuschuss in Höhe von 2500 Euro. Für alle Zuschüsse müssen die zweckentsprechende Verwendung der Mittel nachgewiesen werden.