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Erkelenz: Architekten sollen Konzepte für Mehrzweckhalle Keyenberg (neu) erarbeiten

Umsiedlung von Keyenberg und Kuckum : Zwei neue Fußballplätze geplant

15 Architekten sind von der Stadt Erkelenz aufgefordert worden, Vorschläge für eine Mehrzweckhalle in Keyenberg (neu) zu erarbeiten. Im Mai soll sich eine Jury mit den Ergebnissen beschäftigen. Für die Planung der Sportanlage und des Feuerwehrhauses sind bereits Aufträge vergeben worden.

In einem europaweiten Architektenwettbewerb sucht die Stadt Erkelenz den besten Vorschlag für eine Mehrzweckhalle in Keyenberg (neu). 15 Teilnehmer sind inzwischen ausgewählt worden, die ab Januar ihre Ideen erarbeiten und im Mai einer Jury vorstellen sollen. „Läuft alles nach Plan, könnten der politische Baubeschluss wie auch die Vergabe des Architektenauftrags schon vor den nächsten Sommerferien erfolgen. Ein Baubeginn wäre dann sogar noch 2019 möglich“, erklärt Ansgar Lurweg, der Technische Beigeordnete der Stadt Erkelenz.

Die Stadt Erkelenz hat immer erklärt, dass alle Gemeinschaftseinrichtung die tagebaubedingte Umsiedlung von Keyenberg, Kuckum, Berverath, Ober- und Unterwestrich mitmachen sollen, sofern sie von den Einwohnern aktiv genutzt werden. Dies trifft neben der Mehrzweckhalle unter anderem auch auf die Fußballplätze und das Feuerwehrgerätehaus zu. „Hier sind wir allerdings schon einen Schritt weiter“, bestätigt Ansgar Lurweg auf Anfrage unserer Redaktion. „Für die Sportumkleiden und das Feuerwehrgerätehaus sind gerade die Aufträge zu deren Planung vergeben worden.“

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Die neue Mehrzweckhalle soll im Umsiedlungsstandort zwischen Borschemich und Rath-Anhoven an zentraler Stelle errichtet werden. „Wir erhoffen uns dort ein architektonisches Miteinander mit dem Kirchenneubau, der gegenüber entstehen wird“, erläutert der Technische Beigeordnete. Auf ein Miteinander sei auch an anderer Stelle geachtet worden: „Wir haben intensiv mit den Vereinen und der Dorfgemeinschaft über das Raumprogramm für die Mehrzweckhalle beraten und sehr darauf geachtet, dass keine Konkurrenz geschaffen wird zum Gebäude der Pfarrei Christkönig Erkelenz.“ Es seien ein Saal, ein Bürgerraum, Umkleiden und Lagerräume vorgesehen. „Die Mehrzweckhalle wird vom Nutzungskonzept her zwischen dem Kaisersaal in Immerath und der Mehrzweckhalle in Borschemich liegen.“ Für den Neubau hat Erkelenz gut drei Millionen Euro im Haushalt stehen.

Das zweite große Infrastrukturprojekt der Stadt Erkelenz liegt am Ortsrand von Kuckum (neu). An der Verbindungsstraße nach Mennekrath werden ein Feuerwehrgerätehaus und zwei Sportplätze entstehen. „Vorgesehen sind ein Kunstrasen- und ein Naturrasenplatz, die nebeneinander, aufgrund der welligen Topografie aber auf unterschiedlichen Ebenen liegen werden“, beschreibt Ansgar Lurweg, „zwischen den Fußballplätzen sind eine Terrasse sowie eine Tribüne geplant.“

Das Gebäude für die Sportler und Feuerwehr soll sich L-förmig in die Anlage einfügen, die auch über ausreichend Parkplätze verfügen wird; angrenzend an die Sportplätze soll auch die, nicht städtische, Festwiese der Schützenbruderschaft angelegt werden.

Während die Planungsaufträge für den Architekten und den Sportanlagenbauer jetzt vergeben worden sind, muss der politische Baubeschluss für den Hochbau noch gefällt werden. Dazu erklärt der Technische Beigeordnete, dass zuvor noch eine europaweite Ausschreibung erfolgen muss: „Der Baubeschuss soll bis zum nächsten Sommer erfolgen, so dass der Baubeginn noch im Jahr 2019 sein kann.“