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Erkelenz: Antrag der Bürgerpartei sorgt für Ärger im Ausschuss

Erkelenz : Antrag der Bürgerpartei sorgt für Ärger im Ausschuss

Nach vielen Debatten, Gesprächsrunden und einer Öffentlichkeitsbeteiligung steht mittlerweile der Entwurf für den Umbau des Erkelenzer Marktes – inklusive zwölf verbleibenden Parkplätzen und vier Behindertenparkplätzen. Den entsprechenden Förderantrag hat nun auch der Stadtentwicklungsausschuss durchgewunken.

Für Ärger sorgte in der Ausschusssitzung allerdings ein als Antrag gestellter Forderungskatalog der Bürgerpartei. Diese wollte dem Konzept nur zustimmen, wenn die Stadt einen Vertrag mit der Pfarrei Christkönig vorlegt, der die Nutzung des Kirchengeländes für den Bau der angesprochenen Parkplätze garantiert und forderte die anderen Fraktionen auf, dies mitzutragen.

Das stieß auf Irritation. „Es ist ein Unding, dass jetzt nach all diesen Gesprächen so ein Forderungskatalog auftaucht. So arbeitet kein Rat“, sagte Bürgermeister Stephan Muckel. „Wir haben einen guten Kompromiss mit allen Beteiligten gefunden. Warum wird jetzt wieder Misstrauen gesät?“ Ähnlich sah das auch SPD-Chefin Katharina Gläsmann, die den Vorstoß als „überflüssig“ bezeichnete: „Wir wissen, dass wir mit den zugesagten 16 Parkplätzen bei der Bevölkerung im Wort stehen.“

Antragssteller Karl-Heinz Frings vermutete hingegen eine „Hinhaltetaktik der Stadt“, an deren Ende ein Markt ohne Parkplätze stehe – eine Theorie, die nach all den Verhandlungen der vergangenen Monate im Rat auf keinerlei Zustimmung traf.

(cpas)