1. NRW
  2. Städte
  3. Erkelenz

Erkelenz: Anton Rakys Enkelin Edith Helbsing verstorben

Heimatverein Erkelenz erinnert an 95-Jährige : Anton Rakys Enkelin „Didi“ Helbsing ist tot

Der Heimatverein der Erkelenzer Lande erinnert an Edith Helbsing, die Ende April im Alter von 95 Jahren im niedersächsischen Peine starb.

Edith „Didi“ Helbsing, Enkelin von Anton Raky, verstarb am 30. April im Alter von 95 Jahren in Peine. Darauf macht der Heimatverein der Erkelenzer Lande aufmerksam. Sie wurde am 19. Oktober 1925 in Bukarest als Tochter von Otto Raky und Anna Rogalsky geboren. Ihr Vater entstammte der Ehe zwischen Anton Raky und Martha Immler.

Als der Heimatverein die Ausstellung über Raky, dem Gründer der Erkelenzer Bohr vorbereitete, besuchten Rainer Merkens und Hubert Rütten vom Heimatverein sie in Peine. „Didi“ Helbsing half mit vielen Infos und Bildern. Als Kind lebte sie zeitweise in Bad Salzgitter an der Bohrgerätefabrik, die Raky 1920 nach seinem Weggang aus Erkelenz gegründet hatte.

Eine von Didi Helbsings Lieblingsgeschichten war, dass ihr Großvater für den Kinderspielplatz an der Fabrik eigens Meeressand von der Ostsee heranschaffen ließ. 2012 sprach Helbsing als Ehrengast in der Stadthalle ein Grußwort zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung „Mythos Raky“, dies war auch der Anlass zu einem Treffen der Familienzweige aus Rakys drei Ehen. Als 2016 an der Glück-Auf-Straße der Neubau „Anton Raky-Haus“ Richtfest feierte, kam Helbsing nach Erkelenz. Sie besichtigte das restaurierte „Bohr“-Kunstwerk und sah erstmals das Stadtviertel „Ka-iro“, das ehemalige Wohngebiet der Bohrleute. Erfreut bemerkte sie das Straßenschild Rosenstraße, dessen Name erinnert an Rose, die geliebte Halbschwester ihres Vaters und an deren Mutter Rosa Raky, geborene Thiele. Der Heimatverein der Erkelenzer Lande wird Didi Helbsing ein ehrendes Andenken bewahren.

(RP)