Erkelenz: „Entschädigung in Ordnung“

Erkelenz : „Entschädigung in Ordnung“

Die ersten drei Häuser von Neu-Immerath sind schon deutlich sichtbar. Bis weitere hinzukommen, wird möglicherweise noch ein bisschen Zeit vergehen: Denn erst 40 Prozent der Immerather haben die Aufnahme ihres Bestands beauftragt. Diese Zahlen hat RWE Power der Stadt bei einem Treffen vor den Ferien mitgeteilt. Mit 20 Umsiedlern ist man sich inzwischen einig. In Borschemich haben 59 Prozent der Umsiedler die Bestandsaufnahme in Auftrag gegeben, mit 19 hat sich der Bergbautreibende geeinigt. Dort löst sich nach Aussage von Bürgermeister Peter Jansen auch der Knoten bei den letzten Unstimmigkeiten bei der Grundstücksvergaben.

Die Stadt habe in den vergangenen Monaten etliche Umsiedler beraten und begleitet und dabei auch Einsicht in die Entschädigungsvereinbarungen erhalten, sagte Jansen. Seiner Einschätzung nach seien die Entschädigungen in 80 Prozent aller Fälle in Ordnung. Je älter die Häuser seien, desto schwieriger werde die Entschädigung. Für die 20 Prozent, wo die Entschädigungshöhe echte Probleme für die Betroffenen verursachen, „müssen wir Lösungen finden“, sagte Jansen. In ersten Fällen habe man das schon geschafft.

(RP)
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