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Electrisize-Festival 2018 in Erkelenz startet am Freitag

Aufbauarbeiten an Haus Hohenbusch laufen : Electrisize steht in den Startlöchern

Die Vorbereitungen für das große Open-Air-Event rund um Haus Hohenbusch laufen auf Hochtouren. Bis zur großen Eröffnung am Freitag wird das gesamte Gelände zu einer großen Festivallandschaft zusammengebaut.

Der Countdown läuft: In vier Tagen öffnet das Electrisize-Festival rund um Haus Hohenbusch seine Tore – bevor die knapp 20.000 Besucher anreisen, ist aber noch eine Menge zu tun. Auf dem Gelände hinter dem Herrenhaus arbeiten mehrere Teams am Aufbau der Veranstaltung, die langsam Form annimmt.

Das Grundgerüst der fünf Bühnen steht bereits. Die Deko-Firmen bohren auf Kränen und am Boden bunte Platten an die Stangen. Einer der Hauptorganisatoren, Dominik Mercks von der Kulturgarten GmbH, ist ganz entspannt: „Wir liegen perfekt im Zeitplan und alles läuft, wie es sollte.“

Die groben Vorbereitungen für das Festival laufen in der Regel spätestens ab Oktober. Am vergangenen Mittwoch versammelte sich dann das Team auf dem Außengelände von Haus Hohenbusch, das seit dem immer weiter wächst. Noch ist die Fläche eine Baustelle und für alle außer den Arbeitern gesperrt: Baugeräte und Platten stehen dort, wo später einmal getanzt werden soll, verschiedene Deko-Teile warten darauf, an die Bühnen montiert zu werden. „Der Aufbau der Bühnen wird heute Abend fertig sein, morgen kommen wieder andere Arbeiter wie Logistiker für die Zapfanlage oder Leute zur Bauabnahme“, erklärt Mercks das geschäftige Treiben der gut 65 Firmen auf dem Gelände. Am Donnerstag wird abschließend noch die gesamte Technik ausprobiert: Lautsprecher, Licht, Laser und Pyrotechnik werden aufgebaut und am späten Abend – wenn es dunkel genug ist – getestet.

 An der Hauptbühne für das Electrisize-Festival wird die Deko angebracht. Auch andernorts auf dem Gelände wird an den insgesamt sechs Bühnen geschraubt.
An der Hauptbühne für das Electrisize-Festival wird die Deko angebracht. Auch andernorts auf dem Gelände wird an den insgesamt sechs Bühnen geschraubt. Foto: Laaser, Jürgen (jl)
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Die Stimmung unter den Arbeitern ist entspannt – die meisten Firmen kommen seit mehreren Jahren her und kennen den Ablauf bereits. Im Gastronomiebereich, der dieses Jahr zum ersten Mal in einem abgetrennten Bereich aufgebaut ist, um mehr Platz für die größte Bühne zu lassen, stehen bereits Tische und Stühle – dort, wo bald Stände für Getränke und Verpflegung aufgebaut werden, ist bisher noch Wiese zu sehen. Auch an anderen Stellen liegt noch etwas abgemähtes Gras herum: „Das werden wir aber noch zu Ballen pressen lassen und wegtransportieren“, sagt Mercks auch mit Blick auf eine möglich Brandgefahr. Dass das Wetter zum Problem werden könnte, denkt er bisher nicht: „Es sind Wolken und angenehme Temperaturen angesagt – das wäre perfekt.“

Mehrere Entspannungsbereiche mit Hängematten sind bereits aufgebaut, auf dem Campingplatz schlagen einige Arbeiter noch Pfähle in die Erde, an denen Lichterketten aufgehängt werden – die Vorbereitungen dort befinden sich in den letzten Zügen. Auch der Boden vor den Bühnen und die Wege dorthin sind fertig: Zum ersten Mal werden die Besucher nicht auf Hackschnitzeln laufen, sondern auf Hexafloor: „Beim Regen voriges Jahr waren die Hackschnitzel zwar unsere Rettung, der neue Boden ist aber viel flexibler und deutlich einfacher auf- und abzubauen“, erklärt Mercks.

Auch an der zweitgrößten Bühne, „Hardsize“ genannt, ist die Dekoration fast fertig. Das Design erinnert wie im Vorjahr an eine abgebrochene Fabrik, dieses Schema soll nun immer weiter geführt werden, so dass sich die Fabrik Jahr für Jahr weiter „aufbaut“. Der Kamin, der vergangenes Jahr zur Hälfte abgebrochen war, ist dieses Mal komplett, wo damals nur ein Kran erkennbar war, sind nun zwei. „Bis die Fabrik ganz aufgebaut ist, wird es aber dauern“, verspricht Mercks mit Blick auf die nächsten Jahre.

Für das Electrisize 2018 ist nicht mehr viel zu tun –„bald warten wir nur noch auf die Ankunft der DJs, und dann kann es schon losgehen“.