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Erkelenz: Ein Wetter, das Prinz Marcus I. verdient hat

Erkelenz : Ein Wetter, das Prinz Marcus I. verdient hat

Die KG "De Japstöck" Kückhoven sorgte mit dem bunten Tulpensonntagszug für Stimmung. Die Sonne lachte dabei vom Himmel.

Man sagt, dass jeder Prinz das Wetter zu seinem Karnevalszug bekommt, das er verdient. Nun, insofern muss Marcus Schulz schon ein toller Typ sein. Schulz ist in Kückhoven derzeit besser bekannt als Prinz Marcus I. - der Zugleiter der Karnevalsgesellschaft "De Japstöck" Kückhoven sitzt in dieser Session auf dem Narrenthron der rot-weißen Gesellschaft. Traditionell am Tulpensonntag rollt der Karnevalszug durch den Ort, und der freute sich gestern über strahlenden Sonnenschein.

Da kletterte auch Sascha Quasten, der Elferratspräsident der Japstöck, mal gerne auf den schmucken Kückhovener Prinzenwagen. Immer zu Beginn des Zuges wird jede einzelne Gruppe von den Japstöck begrüßt, das erledigte Sascha Quasten auch gestern wieder und schickte mit "Jap Mött" die Gruppen auf die Reise durch das jecke Dörfchen.

Wegen des guten Wetters säumten Tausende Narren den Straßenrand. In vielen bunten Kostümen bereicherten sie die Sache enorm. Überhaupt: Kückhoven ist so etwas wie das närrische Mekka am Tulpensonntag. Zu nennen sind für diesen Erkelenzer Ortsteil immer die flinken Nachbarschaften, insgesamt fünf, die Jahr für Jahr, Session für Session, den örtlichen Karneval mit Leben füllen. Davon profitieren eben auch die Japstöck. Prinz Marcus I. übrigens stammt aus der Nachbarschaft Maar, die in dieser Session dann auch die Prinzengarde stellt. Aber der Reihe nach: Gern gesehene Gäste in Kückhoven sind beispielsweise befreundete Karnevalsgesellschaften, so waren auch gestern wieder die "Immeroder Seckschürger" und die Erkelenzer Karnevalsgesellschaft von 1832 mit stolzen Abordnungen im Zug vertreten.

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Aus vielen anderen Dörfern wussten etwa die Granterather, Matzerather, Schwanenberger, Borschemicher, Kuckumer und Holzweiler zu überzeugen. Stichwort überzeugen: Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass die Japstöck, was ihren Einfallsreichtum in Sachen Kostümen betrifft, so gut wie unschlagbar sind. Die Japstöck-Tanzgarde zum Beispiel nahm sich "Immer schön sauber bleiben" zum Motto. Die Tänzerinnen setzten es so um, indem sie als Waschmaschinen durch das Dorf liefen - mal wieder äußerst sehenswert.

Nur eines war zwischendurch etwas lästig, vor allem für die Zugteilnehmer: Immer mal wieder geriet der Zug ins Stocken, so dass viele Stehpausen angesagt waren. Unterm Strich: Kückhoven hat wieder einen tollen Zug erlebt, auf den Prinz Marcus I. stolz sein kann.

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