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Dramatisch, romantisch und kriminell​: Das ist das neue Erkelenzer Theaterprogramm​

Dramatisch, romantisch und kriminell : Das ist das neue Erkelenzer Theaterprogramm

In der Stadthalle wird in der neuen Theatersaison wieder einiges geboten. Auch darüber hinaus lobt Kulturmanager Sascha Dücker das kulturelle Engagement der Erkelenzer.

Die Kreissparkasse Heinsberg trägt schon seit Jahren und Jahrzehnten mit einer üppigen Unterstützung dazu bei, dass in Erkelenz durch die Kultur GmbH ein umfangreiches und breit gefächertes Kulturprogramm angeboten werden kann. „Wir sind glücklich und froh, dass wir mit der Kreissparkasse einen verlässlichen und guten Unterstützer für die Kulturarbeit in Erkelenz haben“, sagte Hans-Heiner Gotzen in seiner Funktion als Geschäftsführer der stadteigenen Kultur GmbH bei der Vorstellung der neuen Angebote.

Dank der großzügigen Forderung sei es möglich, ein attraktives Theaterprogramm zu günstigen Preisen anzubieten. Mit einer Summe von 175.000 Euro unterstützt das Geldinstitut die Aufgabe der Kultur GmbH. „Kultur ist wichtig und mehr als Freizeitvergnügen und Spaß“, meinte KSK-Vorstand Thomas Giessing bei der symbolischen Scheckübergabe. Die Auseinandersetzung mit dem Zeitgeschehen und das Behandeln problematischer Themen seien ebenfalls Bestandteile des kulturellen Wirkens. Auch er freut sich darüber, dass es der Kultur GmbH gelungen sei, nach der Corona-Pause in Erkelenz wieder mit einem hochkarätigen Kulturprogramm aufwarten zu können.

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Das neue Angebot ist das erste, in dem nicht Überbleibsel aus der Pandemie vorhanden seien, wie Gotzen betonte: „Es ist das erste Programm, das in vollkommener Eigenregie und Eigenverantwortung des neuen Team der KulturGmbH entstanden ist, ohne dass frühere vertragliche Verpflichtungen berücksichtigt werden mussten.“

Insbesondere das Theaterprogramm, das im Abonnement sechs Aufführungen in der Stadthalle enthält, trägt die Handschrift von Kulturmanager Sascha Dücker. Zum Auftakt gibt es am Donnerstag, 15. September, um 20 Uhr eine musikalische Romanze „Herbst in New York“. Es folgt am Dienstag, 25. Oktober, die Kriminalkomödie „Ein gemeiner Trick“ von David Foley. Dücker führt Regie beim Drama „Zeitspiel – das Mädchenorchester von Auschwitz“ nach Arthur Miller und Fania Fénelon, das am Dienstag, 8., und Mittwoch, 9. November, aufgeführt wird. Es gastiert das Junge Ensemble Mariengarden, das lange von Dücker geleitet wurde.

Zeitgleich zu diesen beiden Aufführungen bietet die Kultur GmbH in Haus Spiess eine themenbegleitende Ausstellung mit Werken von Otto Pankok an. Mit dem Schauspiel „Die Wahrheiten“ von Lutz Hübner und Sarah Nemitz wird die Theaterreihe am Montag, 27. Februar, fortgesetzt. „Lügen haben kurze Beine“, heißt es in der Kriminalkomödie von Ray Cooney am Montag, 27. März. Die Theatersaison endet mit der Kriminalkomödie „Die acht Frauen“ von Robert Thomas am Montag, 25. Mai.

„Claudia Jansen ist es gelungen, durch viele Gespräche mit Besuchern die Abonnentenzahlen zu halten, die wir vor der Pandemie hatten“, sagte Dücker anerkennend. Selbstverständlich würde sich die Kultur GmbH über weitere Theaterabonnenten freuen und selbstverständlich werde es auch einen Einzelverkauf geben.

Neben dem Theaterprogramm hat die Kultur GmbH weitere Attraktionen geplant. So wird es einen Abend mit dem Schauspieler Helmut Zierl mit dem Titel „Der Sommer meines Lebens“ am Freitag, 3. März, geben. An Kinder gerichtet sind vier Aufführungen, beginnend mit „Ein König zu viel“ am Montag, 19. September. In der Planung ist außerdem das Zusammenspiel zwischen Kreismusikschule und der kleinen Oper Bad Homburg/Frankfurt, die Mozarts „Zauberflöte“ einproben und an zwei Tagen in der Stadthalle aufführen wollen. Nicht zu vergessen sind das Projekt „Eine Stadt macht Theater“, das die Kultur GmbH angestoßen hat und die Operngala Hohenbusch Klassixx am Samstag, 27. August.

Dücker freut sich, dafür unter anderem den Tenor Christian Elsner verpflichtet zu haben, der jetzt in zwei Kategorien für den Klassik-Preis Opus nominiert wurde. Es sei nicht nur die Kultur GmbH, die durch ihr Programm die Kultur in Erkelenz fördert, sagt Dücker mit Blick auf die vielen Gruppen, Vereine und Einzelpersonen, die sich engagieren. „Die kulturelle Vielfalt ist ein Markenzeichen dieser Stadt.“