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Dirk Jansen vom BUND kritisiert Armin Laschet und fordert Ende für Braunkohle

Großdemonstration bei Erkelenz : Demonstration für den Erhalt aller Tagebaudörfer

Luisa Neubauer, die deutsche Greta Thunberg, kommt zu der Demonstration am Sonntag. Unter anderem soll ein „gemeinsames Menschenbild“ in Lützerath wie ein schützendes Band um das vom Abriss bedrohte Dorf gebildet werden

Gemeinsam mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis von Tagebaubetroffenen und Klimaschützern ruft der NRW-Landesverband des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) für Sonntag, 30. August, zur Demonstration am Tagebau Garzweiler auf. Die Demonstration steht unter dem Motto „Alle Dörfer bleiben. Jetzt erst recht“. Die Versammlung im Vorfeld der von der Landesregierung geplanten neuen Leitentscheidung für das Rheinische Braunkohlenrevier soll auch der Forderung nach einem Umsiedlungs-Stopp Nachdruck verleihen. Die Veranstalter rechnen damit, dass die Zahl der Teilnehmenden vierstellig wird.

„Angesichts der weltweiten Klimakrise und bundesweit stark sinkender Nachfrage nach fossilem Strom ist die weitere Zerstörung besiedelter Bereiche für die dreckige Braunkohle durch nichts zu rechtfertigen“, sagte Dirk Jansen, NRW-Geschäftsleiter des BUND. Der BUND geht mit dem NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet hart ins Gericht: Er trage „die Verantwortung für jede weitere Tonne Braunkohle, die unser Klima aufheizt, die Verantwortung für jedes weitere Haus und jede Kirche, die noch unnötigerweise für die Braunkohle geopfert werden“.

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Die Demonstrationen – mit Rechtsverkehr, Mund-/Nasen-Schutz und Mindestabstand – starten 12 Uhr am Wendehammer in Keyenberg und um 13 Uhr in Immerath an der Kreuzung L277/L19. Gegen 14 Uhr soll ein „gemeinsames Menschenbild“ in Lützerath wie ein schützendes Band um das vom Abriss bedrohte Dorf gebildet werden, um 14.30 Uhr findet dort eine Kundgebung statt.

Reden wird auch Luisa Neubauer (Bündnis 90/Die Grünen und Fridays for Future). Angekündigt wurden ferner die russische Umweltschützerin Aleksandra Koroleva und die Wissenschaftlerin Tonny Nowshin aus Bangladesch.