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Erkelenz: Die Katze als Muse für die Kunst

Erkelenz : Die Katze als Muse für die Kunst

Zum zweiten Mal öffnete das "Katzencafé" im Ateliergarten der Künstlerin Laura Helene Förster seine Tore. Die Kunst rund um die Katze war zu bewundern. Ihre Werke gestaltet sie mit unterschiedlichen Techniken.

Sommerliche Temperaturen und heller Sonnenschein luden zum gemütlichen Sitzen im Garten ein. In der aktuellen Ausstellung "Auf leisen Pfoten - die Katze in der Kunst" zeigt Laura Helene Förster ihre tiefe Verbundenheit zu den geschmeidigen Vierbeinern. Zahlreiche Bilder zur Themenwelt der Katze werden im Haus und Atelier gezeigt.

"Ich muss vieles ausprobieren", verrät die Künstlerin. Ihre Bilder entstehen deshalb auch zu anderen Themen. Auch Landschaften interpretiert sie, gegenständlich ebenso wie abstrakte Sujets oder Farbkompositionen. Auf Leinwand, meist in Öl, jedoch auch in anderen Techniken oder als Collage gestaltet sie ihre Bilder. "Ich male gerne vielseitig."

Alle Besucher sind eingeladen, ihr Atelier, in dem ihre Bilder entstehen, zu besuchen. 2010 ist der Umbau der ehemaligen Scheune, in der früher Stroh und Heu gelagert wurden, fertiggeworden. Jetzt bietet der Raum optimale Bedingungen zum Arbeiten und als Showroom. Die Dachfenster und damit das von oben einfallende Licht schaffen gute Voraussetzungen zum Malen. Der freundlich anmutende Raum mit Dachbalken birgt eine schöne Atmosphäre für künstlerisches Arbeiten. Im angrenzenden Lagerraum ist Platz für Leinwände, Pinsel, Farben und sonstige Materialien, die die Künstlerin benötigt. So hat sie alles griffbereit, wenn sie es braucht.

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Gleich am Eingang hängen Vexier-Bilder mit unterschiedlichen Katzenmotiven. Sie werden mit einer sehr speziellen Technik hergestellt. Auf besonderem Papier gedruckte Fotos werden seitenverkehrt auf die Leinwand übertragen. Nach dem Abziehen des Papiers bleiben Fragmente übrig, die dann mit unterschiedlichen Techniken und Materialien wie Ölstifte oder Pastellstifte oder Ölmalerei gestaltet werden. Die Künstlerin experimentiert gerne und entwickelt neue Herangehensweisen, aus denen unterschiedliche Bilder entstehen.

Laura Helene Förster ist mit Katzen aufgewachsen und hat deshalb eine intensive Beziehung zu ihnen. Zwei Katzen leben von klein auf bei ihr in Haus und Garten, drei Katzen hat sie dann noch aufgenommen. Diese sind jedoch nur halbzahm und kommen nicht ins Haus. Deshalb erhielten sie eine Bleibe im Garten und werden dort versorgt.

In mehreren Großstädten haben sich bereits Katzencafés etabliert, in denen die Besucher im Kreise der ansässigen Katzen ihren Kaffee trinken und die kleinen Wesen streicheln können. Das brachte die Künstlerin Laura Helene Förster auf die Idee, ihre Kunst mit ihrer Liebe zum Kochen und Backen mit ihrer Leidenschaft für Katzen in Verbindung zu bringen und sie öffnete in diesem Sommer zum ersten Mal ihr Atelier und den Ateliergarten für Besucher.

(rerü)