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Erkelenz: Burg und Haus Hohenbusch fest in Handwerkerhand

Erkelenz : Burg und Haus Hohenbusch fest in Handwerkerhand

Die Stadt Erkelenz lässt zwei Wahrzeichen der Stadt, ihre Burg und das ehemalige Kreuzherrenkloster bei Hetzerath, momentan weit instandsetzen.

Umfangreich saniert werden in Erkelenz momentan zwei historische Gebäude, die Burg und eine Scheune an Haus Hohenbusch bei Hetzerath. Über Art und Umfang der Arbeiten unterrichtete Hochbauamtsleiter Martin Fauck, der auch für den Denkmalschutz in Erkelenz zuständig ist, den Bauausschuss.

Erkelenz: Burg und Haus Hohenbusch fest in Handwerkerhand
Foto: Speen

Nach Ostern ist auf Hohenbusch, dem ehemaligen Kreuzherrenkloster eine Baustelle eingerichtet worden, um der zum Reitplatz hin gelegenen Scheune zu Stabilität zu verhelfen. "Eigentlich hätte das Gebäude gar nicht stehen dürfen", erklärte Fauck noch einmal, dass der Scheune jegliche Statik fehlte. Um diese künftig zu erreichen, "sind nun sechs Einzelfundamente ausgehoben und betoniert worden, auf denen derzeit ein neues Raumgerüst errichtet wird". Steht dieses, sollen die Tondachziegel abgenommen, sortiert und, wo nötig, ersetzt werden. Bevor das Dach wieder eingedeckt wird, ist aber auch noch "die alte, baufällige Dachkonstruktion abzureißen und zu ersetzen". Anschließend soll mit dem historischen Gebäudeteil von Haus Hohenbusch laut Fauck nicht mehr das passieren können, was bisher möglich war: "Die Außenmauer der Scheune war bei Wind sehr gefährdet."

Erkelenz: Burg und Haus Hohenbusch fest in Handwerkerhand
Foto: Speen
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Eingerüstet sind derzeit auch wieder Teile der Erkelenzer Burg. "Das Fugennetz des Mauerbereichs zwischen dem Hexenturm und dem Vierungsturm, also die Wehrgangsmauer, soll aufgrund starker Schädigungen an der Außenseite analog der angrenzenden Turmbereiche saniert werden", kündigte Fauck dem Bauausschuss an. Damit werden die Sanierungsarbeiten der Vorjahre fortgesetzt. Zugleich lässt die Stadt Erkelenz das Flachdach des Wehrgangs und zum Burginnenhof hin die Schiefereindeckung des Pultdachs der Wehrgangsmauer sanieren. "Am 30. April wird die Bauforschung des Amtes für Denkmalpflege beim Landschaftsverband Rheinland noch einmal den Mauerabschnitt untersuchen. Anschließend soll mit der Sanierung begonnen werden", erklärte Martin Fauck und stellte in Aussicht, dass die Arbeiten planmäßig zum Lambertusmarkt (31. Mai bis 4. Juni) abgeschlossen sein sollen.

(spe)