Bürgermonitor Erkelenz: Sanierung Brückstraße und Anton-Raky-Allee

Bürgermonitor : Brückstraße: Sanierungsende erst im September

Weil der Zustand der Anton-Raky-Allee schlecht ist, bleiben die provisorischen Tempo-30-Schilder bis zu deren Sanierung stehen.

Die Kanal- und Straßenbauarbeiten an der Brückstraße in Erkelenz werden in vier bis sechs Wochen beendet sein. Darauf hatte sich die Stadt Erkelenz Ende Juni im Bauausschuss festgelegt. So ist es nicht gekommen, schilderte ein Anwohner am Bürgermonitor unserer Redaktion. Lange soll es aber auch nicht mehr dauern, ist aus dem Rathaus zu erfahren.

Auf mehr als 600 Metern sind in zwei Bauabschnitten der Kanal ausgetauscht sowie die Fahrbahndecke und die Gehwege erneuert worden. Arbeiten weiterer Versorger wie der NEW für den Strom waren der im August vergangenen Jahres gestarteten Baumaßnahme bereits vorausgegangen, weil diese so umfangreich sind und die Brückstraße teilweise so eng ist, dass es nach Angaben der Stadtverwaltung sinnvoll war, die Arbeiten zeitlich zu entzerren. 1,28 Millionen Euro hatte die Stadt Erkelenz damals für die Baumaßnahme eingeplant, woran die Anlieger beteiligt werden.

Als neuen Termin für die endgültige Fertigstellung der Brückstraße nannte Ansgar Lurweg, der Technische Beigeordnete der Stadt, jetzt auf Nachfrage unserer Redaktion „die zweite Septemberwoche. In Teilen konnte die Schwarzdecke noch nicht aufgetragen werden. Dies kann erst geschehen, wenn die Straßenmöblierung, zum Beispiel alle Poller, eingebaut worden ist.“ Es sei zu dieser Verzögerung gekommen, weil es bei den Straßenmöbeln Lieferengpässe gegeben habe und „noch einige Änderungen aufgrund von Anliegerwünschen umzusetzen waren“.

Eine weitere große Straßenbaumaßnahme in direkter Nachbarschaft steht weiterhin aus. Die Anton-Raky-Allee ist dauerhaft von vielen Schlaglöchern zu befreien. Ende Januar ging es am Bürgermonitor um deren Situation – dort warnten damals neue Schilder, man soll auf der Strecke zwischen Theodor-Körner-Straße und Bahnunterführung nur noch Tempo 30 fahren. Dazu hatte der Technische Beigeordnete erläutert, dass die Aufträge bereits erteilt sind, die Schlaglöcher zu verfüllen. Im Juni berichtete er dann, dass die Schäden beseitigt sind, bei Nachkontrollen jedoch zwei weitere Schlaglöcher aufgefallen waren, die ebenfalls in Kürze ausgebessert würden. „Wir haben inzwischen zweimal ausgebessert“, erklärte Ansgar Lurweg jetzt auf eine neuerliche Anfrage am Bürgermonitor, weshalb die provisorischen Tempo-30-Schilder trotz der Ausbesserungen immer noch an der Anton-Raky-Allee stehen: „Die Straße ist in einem sehr schlechten Zustand. Die Schilder bleiben bis zur kompletten Sanierung.“

Bis es so weit ist, könnten noch ein paar Jahre vergehen. Geplant hatte die Stadt Erkelenz zunächst, die Straße im Zuge der Erneuerung der maroden Bahnunterführung an der Mühlenstraße zu ertüchtigen. Da es zu dieser gemeinsamen Maßnahme mit der Deutschen Bahn, wie berichtet, jedoch nicht kommt, wird im Rathaus nun geplant, die Sanierung der Anton-Raky-Allee an die weiterhin ausstehenden Arbeiten an der Bahnunterführung anschließen. Dazu erklärte Lurweg am Donnerstag auf Anfrage der Redaktion: „Wir planen derzeit deren Sanierung und könnten uns vorstellen, dabei auch die S-Kurve zu entschärfen.“ Dies sei beispielsweise im Sinne des Busverkehrs zu überlegen. Ebenfalls betrachten wolle die Stadtverwaltung dabei die alte, ebenfalls sanierungsbedürftige Fußgängerunterführung, die unter den Bahngleisen zur Neusser Straße führt.

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