Prozess zum Wiederaufbau gestartet Worauf es in den geretteten Tagebau-Dörfern jetzt ankommt

Analyse | Erkelenz · Die Idee eines maßvollen und charakterwahrenden Wiederaufbaus der geretteten Tagebau-Dörfer kommt bei Bürgern gut an. Jetzt steht der Stadt ein Prozess bevor, in dem es noch viele Unklarheiten zu beseitigen gilt.

 Blick auf die Erkelenzer Dörfer am Tagebaurand. Sie sollen wieder aufgebaut werden.

Blick auf die Erkelenzer Dörfer am Tagebaurand. Sie sollen wieder aufgebaut werden.

Foto: Stadt Erkelenz

Viele Erkelenzer waren am Dienstag in die Sitzung des Erkelenzer Stadtentwicklungsausschusses zu kommen, um sich von Stadtplaner Robert Broesi erklären zu lassen, Kostenpflichtiger Inhalt wie die Zukunft der fünf geretteten Tagebaudörfer zumindest grob aussehen wird. Vorausgegangen war eine mehrschichtige Bürgerbeteiligung. Unter den Zuschauern waren auch einige Hartgesottene, die bis zuletzt nicht aus Keyenberg, Kuckum Ober- und Unterwestrich sowie Berverath umsiedeln wollten. Die meisten von ihnen verließen nach knapp zwei Stunden durchaus zufrieden die Mensa der Hauptschule. Denn auch wenn das Positionspapier in vielen entscheidenden Punkten (bewusst) noch recht unkonkret bleibt, ist es vor allem eins: Ein klares Bekenntnis zum Erhalt der fünf Dörfer, das es in dieser Form bislang noch nicht gab. Welche Punkte für die Umsetzung jetzt wichtig werden.