Luisa Neubauer als heilige Johanna des Klimaschutzes Die sinnlose Schlammschlacht von Lützerath

Meinung | Erkelenz/Düsseldorf · Luisa Neubauer inszeniert sich als heilige Johanna des Klimaschutzes – und liefert den Gewalttätern ein Feigenblatt. Dabei ist Klimaschutz viel zu wichtig für solche Aufführungen. In NRW ist die Messe gelesen. Es gibt Bereiche, wo Klimaschutz viel mehr Not tut.

Lützerath Räumung Klimaaktivistin Luisa Neubauer wird weggetragen
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Klimaaktivistin Luisa Neubauer wird bei Sitzblockade weggetragen

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Foto: dpa/Federico Gambarini

Meinungsfreiheit und Demonstrationsrecht sind wertvolle Errungenschaften der Demokratie. Selbstredend darf man in Deutschland auch gegen Entscheidungen von Parlamenten und Urteilen von Gerichten seine Meinung sagen. Was gar nicht geht, ist dagegen der Missbrauch dieser Rechte, wie es bei den Lützerath-Protesten zu erleben war. Schon die Besetzung des Dorfes war illegal. Der Versuch, den Tagebau zu stürmen, war es erst recht. Dass sich führende Aktivisten nicht von der Gewalt gegen Polizisten und das Eigentum anderer distanzieren, sondern die Gewalt auch noch anheizen, diskreditiert die ganze Klimabewegung.