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Bezirksausschuss für Keyenberg und Kuckum fordert bessere Ausschilderung

Schilder fehlend in Keyenberg (neu) : Umsiedlungsorte: Autos mitten im Grünzug

Fehlende Hinweisschilder, falsch fahrende Fahrzeuge, keine Laternen – Bezirksausschuss behandelt für Keyenberg, Kuckum, Berverath und Westrich (neu) Probleme am Umsiedlungsstandort.

Die Umsiedlungsorte Keyenberg, Kuckum, Berverath und Westrich (neu) müssen besser ausgeschildert werden. Dies stellte der Bezirksausschuss jetzt fest und beantragte einstimmig, dass die Stadt Erkelenz sich sowohl mit dem Landesbetrieb Straßen NRW als auch RWE Power darüber verständigen soll.

„Der Grünzug in der Ortsmitte des Umsiedlungsstandortes wird als Straße missbraucht. Hier müssen entsprechende Verkehrsschilder aufgestellt werden“, erklärte Dederichs. Auch fehlten noch einige Straßenschilder sowie Hinweisschilder an der Düsseldorfer Straße, am Kreisverkehr in Terheeg und an der Bundesstraße 57. Im Januar habe das dazu geführt, dass die Besatzung eines Rettungswagens ihren Einsatzort erst nach einigem Suchen gefunden habe, berichtete Agnes Maibaum. Und Hans-Josef Pisters beobachtet immer wieder, dass suchende Fahrzeuge fälschlicherweise in Borschemich unterwegs sind.

Möglicherweise führt die unzureichende Beschilderung auch dazu, dass der Wirtschaftsweg zwischen Borschemich und Keyenberg (neu) als Verbindungsstraße missverstanden wird, überlegten die Ausschussmitglieder. Sabine Rosen hatte von Müll- und Handwerkerfahrzeugen berichtet, die diesen Weg momentan nutzten. Der Ausschuss beantragte deshalb, dass sich die Stadt Erkelenz mit RWE Power darauf verständigen soll, „den Wirtschaftsweg schnellstmöglich so herzurichten, dass Fahrradfahrer und Fußgänger diesen gefahrlos benutzen können“. Dazu gehörten Poller ebenso wie, dass der grobe Schotter am Ortseingang von Keyenberg entfernt wird. Pisters wusste zu berichten, dass Fahrradfahrer dort bereits gestürzt sind. Weil dieser Weg in Zukunft eine Hauptverbindungsachse nach Erkelenz darstellen soll, ist geplant, diesen mit Laternen auszuleuchten. Diese Maßnahme dem Endausbau vorzuziehen, beantragte der Bezirksausschuss ebenfalls, nachdem Agnes Maibaum berichtet hatte, dass in Keyenberg, Kuckum, Berverath und Westrich (neu) „bereits die ersten Schüler leben, für die dieser Weg über das Feld und am Wäldchen des Wasserwerks vorbei der tägliche Schulweg ist“.

Dederichs berichtete, dass andere Laternen bis zum Herbst aufgestellt werden sollen. RWE Power habe mitgeteilt, dass 45 endgültige Standorte für Straßenlaternen gefunden seien. „Aufgestellt werden die Laternen immer dort, wo der Wohnungsbau bereits abgeschlossen ist“, erklärte Dederichs.