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Azubi-Messe in Erkelenz: Junge Leute lernen die Arbeitswelt kennen

Azubi-Messe in Erkelenz : Junge Leute lernen die Arbeitswelt kennen

Die Erkelenzer Azubi-Messe ist sehr nachgefragt. Hier kommen Chefs und künftige Auszubildende ins Gespräch. Die Teilnehmer hatten jeweils eine Stunde Zeit, sich zu informieren.

Mit möglichen künftigen Arbeitgebern ins Gespräch kommen, lockere Kontakte knüpfen, sich über verschiedene Berufsbilder informieren, von Auszubildenden aus erster Hand erfahren, welche Erfahrungen sie gemacht haben: Bei der zwölften Auflage der Azubimesse nutzten rund 600 junge Besucher die Möglichkeit, sich zu informieren. Bei freiem Eintritt erschienen sie überwiegend im Klassenverband mit ihren Lehrerinnen und Lehrern.

Sandra Schürger, die Referentin für Wirtschaftsförderung bei der Stadt Erkelenz, begrüßte die Jugendlichen in der Stadthalle, die wieder für einen Tag zum Messezentrum wurde. Knapp 40 Aussteller waren da: Firmen, Hochschulen, Weiterbildungseinrichtungen, auch das Finanzamt, Bundeswehr und Polizei. Sie boten die Möglichkeit, sich in lockerer und ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen und erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern und dem gewünschten Berufsbild zu knüpfen.

Bereits zum zwölften Mal hatte die Stadt Erkelenz zur Azubimesse eingeladen. Aus Corona-Gründen war die Veranstaltung im vergangenen Jahr von Mai in den September verschoben worden. Nun war man beim September geblieben.

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Über die Schulen hätten sich die meisten jungen Besucher angemeldet, erklärte Sandra Schürger als eine der Organisatorinnen der Azubimesse. Die Mädchen und Jungen erhielten Kontrollkarten in unterschiedlichen Farben. Nach 60 Minuten Aufenthalt wurden sie per Lautsprecherdurchsage gebeten, die Stadthalle zu verlassen: Die nächsten Interessenten waren an der Reihe. Auf diese Weise und mit einem Einbahnstraßensystem wurde vor dem Hintergrund der anhaltenden Pandemie verhindert, dass sich zu viele Personen gleichzeitig in dem Gebäude aufhielten. Auch die Eltern der künftigen Azubis waren willkommen.

Zu den Ausstellern, die die Möglichkeit boten, an ihrem Stand ins Gespräch zu kommen und sich über die Anforderungen zu informieren, gehörte auch die Kreissparkasse Heinsberg.

Das Geldinstitut mit Hauptsitz an der Kölner Straße hatte seine beiden Auszubildenden Kim Merbecks und Jenny Deußen als Ansprechpartnerinnen entsandt. Beide sind im zweiten Ausbildungsjahr. Mit der Resonanz auf das Kontaktangebot zeigten sie sich sehr zufrieden. Besonders Aufbau und Inhalt der dreijährigen Ausbildung mit Mindestanforderung Realschulabschluss waren ein gefragtes Thema.

Auch die Erkelenzer Stadtverwaltung war vertreten. Sie präsentierte die verschiedenen Berufsbilder wie Stadtinspektoranwärter, Verwaltungsfachangestellter, Stadtsekretäranwärter oder Fachkraft für Abwassertechnik. Das Hermann-Josef-Krankenhaus sucht ebenfalls regelmäßig Azubis. Immer dicht umlagert war der Infostand der Polizei im Foyer der Stadthalle. Hier erläuterten Erik Dohmen und seine Kollegin Nina Matzerath aus dem Fachbereich Personalwerbung die Ausbildungszeit bei den Ordnungshütern. Wie gelingt der Einstieg bei der Polizei? Welcher Schulabschluss ist dafür erforderlich? Und welche Karrierechancen gibt es? „Die Ausbildung startet nächstes Jahr, die Bewerbungsphase läuft schon jetzt“, erklärte Dohmen.