Erkelenz: Auftakt für die Parkresidenz

Erkelenz : Auftakt für die Parkresidenz

Wohnungen für aktive Senioren entstehen am Bauxhof. Jetzt war erster Spatenstich.

Auch wenn der symbolische erste Spatenstich unbedingt als Lehmschüppen zu sehen war — historisch war er auf jeden Fall. Kurz und bündig, was sicher den knackig-kalten Temperaturen geschuldet war, hatten Irmtraud Keusemann und Anne Dulies (Runder Tisch "Arbeitskreis Wohnen im Alter"), Bürgermeister Peter Jansen und Gottfried Schnitzler (Grundstücksentwicklungsgesellschaft) von der Stadt Erkelenz, Bauleiter Thomas Breuer (Storms Baudesign) und der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Gerd Hachen den ersten Bauabschnitt der "Parkresidenz Bauxhof — aktives Leben für Senioren" unter dem Beifall von fast 40 zukünftigen Eigentümern, Mietern und weiteren Interessenten in Gang gesetzt.

Bei Glühwein in der Hand, bestand dann die Gelegenheit, mit Architekt Ernst Storms über das Projekt zu reden, das vor mehr als sechs Jahren im Erkelenzer Stadtrat mit der Gründung des Runden Tischs "Arbeitskreis Wohnen im Alter" angestoßen und dann mit dem Architekturbüro Storms peu à peu entwickelt wurde. Storms lobte Irmtraud Keusemanns und Anne Dulies' "unermüdliche Einsatzbereitschaft", aber auch die Unterstützung der Stadt durch den Technischen Beigeordneten Ansgar Lurweg. Das Projekt soll wegweisend sein für "Wohnen 50plus. Im ersten Bauabschnitt entstehen 24 Wohnungen in zwei der vier Gebäude, die in die vorhandene Parklandschaft integriert werden. Die barrierefreien Wohnungen haben Größen von 60 bis 113 Quadratmeter, sind für den Selbstnutz ebenso geeignet wie für Vermietung.

Wie von Bauträger Storms zu erfahren war, sind bereits mehr als die Hälfte der Wohnungen des ersten Bauabschnitts (Häuser mit Gelb- und Rottönen in der Fassade) verkauft. Mit deren Fertigstellung ist im Frühjahr 2014 zu rechnen, was auch für die in unmittelbarer Nachbarschaft geplanten Gemeinschaftsräume (Kochen, Werken, Lesen, Spielen, Malen) im Außenbereich gelten soll. Der zweite große Bauabschnitt der Häuser (grün und blau) und entsprechenden Nebenanlagen soll sich alsbald anschließen und auch für Menschen mit Wohnberechtigungsschein gedacht sein.

Vorteile der "Parkresidenz Bauxhof", die ihre Energie aus Heizkosten sparender Erdwärme und Solar zieht, sind rollstuhlgerechte Aufzüge von der Tiefgarage bis vor die Wohnungstüren, große Balkone und Terrassen, barrierefreie Innenausstattung und ausreichend Stellplätze im Außenbereich. Die Anbindung zur Parkresidenz erfolgt über Roermonder Straße und Schulring, wobei Durchgangsverkehr jedoch unterbunden werden soll.

(hg)
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