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Andreas Ullmann: Erkelenzer Behindertenbeauftragter belegt Notwendigkeit von Barrierefreiheit anhand aktueller Statistiken

Erkelenzer Behindertenbeauftragter : Mehr Menschen mit Behinderung in Erkelenz

Statistiken, die der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte Andreas Ullmann ausgewertet hat, belegen die Notwendigkeit von Barrierefreiheit in Erkelenz.

Mehr als 17 Prozent der Einwohner von Erkelenz haben einen Grad der Behinderung ab 20 Prozent und fast zehn Prozent einen ab 50. Außerdem ist die Anzahl von Menschen, die eine anerkannte Behinderung haben, steigend, hat Andreas Ullmann ermittelt. Der ehrenamtliche Behindertenbeauftragte der Stadt Erkelenz sieht in diesen Zahlen einen Beleg dafür, „warum das Thema Barrierefreiheit einen hohen Stellenwert hat“. 7982 Erkelenzer hatten Ende des Jahres 2017 einen Grad der Behinderung von 20 Prozent und mehr. Ein Jahr später waren es 8075, belegt Ullmann anhand einer statistischen Auswertung. Frauen sind davon mit 4259 Personen etwas stärker betroffen als Männer mit 3816. Kinder und Jugendliche wiederum sind mit 108 Personen wenig vertreten gegenüber 4088 Menschen mit Behinderung zwischen 16 und 65 Jahren und weiteren 3879 ab 66 Jahren. Erkelenzer, die einen Grad der Behinderung von 90 und mehr Prozent haben, gab es Ende des vergangenen Jahres 1204. Zwischen 20 und 40 Prozent lagen 3589, ermittelte das Amt für Soziales des Kreises Heinsberg für Andreas Ullmann.

Er kümmert sich beispielsweise darum, Impulse zu setzen, damit Ampelanlagen oder Bushaltestellen behindertengerecht ausgestattet werden. Barrierefreiheit ist in Erkelenz derzeit aber auch ein Thema von CDU und FDP, die einen gemeinsamen Antrag an den Stadtrat gerichtet haben, das Alte Rathaus und die Burg entsprechend zu modernisieren.