Aktion am Erkelenzer Markt Pfadfinder sammeln 2350 Euro für Hochwasseropfer

Erkelenz · So viel Geld haben die Erkelenzer Pfadfinder noch nie gesammelt – die Spendenbereitschaft nach der Flutkatastrophe bleibt anscheinend enorm hoch.

 Mit einem Stand am Erkelenzer Markt waren die Pfadfinder fleißig.

Mit einem Stand am Erkelenzer Markt waren die Pfadfinder fleißig.

Foto: Stephan Tobies

Kuchen gegen Fluten – so in etwa lautete die Devise der Pfadfinder des DPSG (Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg). Der Erkelenzer Stamm wollte unbedingt Geld sammeln, um den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe in NRW und Rheinland-Pfalz helfen zu können, plante innerhalb von wenigen Tagen die Spendenaktion und erwirkte bei der Stadt Erkelenz eine Ausnahme, um überhaupt Spenden auf dem Wochenmarkt sammeln zu dürfen – die erteilte die Kommune. „Der Markt bietet sich einfach dafür an, vielen Dank noch mal  an die Stadt, dass dies möglich war“, sagten die Pfadfinder.

Am Ende sei binnen weniger Stunden ein Betrag von 2350 Euro zusammengekommen – mit so viel Hilfsbereitschaft hätten nicht einmal die Pfadfinder selbst gerechnet. „Das ist mehr als doppelt so viel, wie wir jemals mit einer vergleichbaren Aktion eingenommen haben“, sagte der Stammesvorsitzende Stephan Tobies begeistert. Ganz besonders stolz sei er auf die Teilnahme der jüngsten Pfadfinderkinder, der sogenannten Wölflinge (ab der zweiten Schulklasse). Diese hätten „ganz viel mitgeholfen“. Grundidee hinter der Aktion der Pfadfinder sei es schließlich gewesen, dass alle helfen können, um die Situation der Hochwasserbetroffenen zu verbessern.

Von den Pfadfindern selbst gebackenen Kuchen gab es als Dank für die Spenden ebenfalls. „Es gab sogar Leute, die einfach so ohne Kuchen gespendet haben“, freute sich Stephan Tobies.

Zudem seien die Reaktionen der Beteiligten, der Spender und auch den anderen Marktstandinhabern durchweg positiv gewesen.