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Erkelenz: 846 Schüler weniger im Kreisgebiet

Erkelenz : 846 Schüler weniger im Kreisgebiet

30 427 Schüler besuchen aktuell eine allgemeinbildende Schule im Kreis Heinsberg. Das sind 2,7 Prozent oder 846 Kinder und Jugendliche weniger als ein Schuljahr zuvor. Das teilt das Statistische Landesamt mit. Unterschiedlich stark sind die Veränderungen je nach Kommune.

So verzeichnet Wassenberg sogar ein kleines Plus um 0,6 Prozent auf 2121 Schüler, was vor allem zugunsten der Grundschulen im Stadtgebiet ausfällt. Ein Minus müssen ansonsten alle Städte und Gemeinden im Kreisgebiet — außer im Selfkant — hinnehmen. Unter den Schulformen sind es besonders die Haupt-, Real- und sonstigen Schulen (wie Förderschulen und freie Waldorfschulen), die in diesem Jahr weniger Kinder als ein Jahr zuvor haben.

6315 Schüler zählt das Statistische Landesamt für Erkelenz (minus 3,8 Prozent). 1624 Kinder besuchen die Grundschule (minus 1,9), 588 die Hauptschule (minus 5,6), 1056 die Realschule (minus 6,1), 2901 die Gymnasien (minus 3,0) und 146 sonstige Schulen (minus 15,1).

Hückelhoven hat momentan 4206 Schüler. Darunter sind 156 an sonstigen Schulen (minus 7,1 Prozent), 994 am Gymnasium (minus 5,9), 236 an der neuen Gesamtschule, 579 an der Realschule (minus 3,5), 633 sind Hauptschüler (minus 9,3), und 1608 Kinder besuchen die Grundschulen (minus 0,5 Prozent).

3240 Schüler zählen die Statistiker für Wegberg (minus 5,4 Prozent). 1081 Kinder besuchen die Grundschule (minus 5,8), 286 die Hauptschule (minus 7,7), 665 die Realschule (minus 2,8), 1059 das Gymnasium (minus 6,2) und 149 sonstige Schulen (minus 3,2). Wassenberg hat 2121 Schülerinnen und Schüler. Darunter sind 762 Grundschüler (plus 1,1 Prozent) und 1359 Gesamtschüler (plus 0,4).

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Wenn die Städte und Gemeinden an die Zukunft ihrer weiterführenden Schulen denken, ist der Blick auf die Grundschülerzahlen besonders wichtig: Die Stadt Wassenberg hat hier ein Plus zu verzeichnen, dasselbe gilt für Waldfeucht (plus 0,7 Prozent) und Gangelt (plus 0,8 Prozent).

Ansonsten drohen die Schülerzahlen an den weiterführenden Schulen zurückzugehen, vor allem in Übach-Palenberg (minus 6,1 Prozent bei den Grundschülern) wie auch im Selfkant und in Wegberg (minus 5,8).

(spe)