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6,3 Millionen Euro für die Städtebauförderung im Erkelenzer Land

Für Erkelenz, Hückelhoven, Wassenberg und Wegberg : 6,3 Millionen Euro für Städtebauförderung

Die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken überreichte die Summe im Jubiläumsjahr der Städtebauförderung. Das Erfolgsmodell der Bund-Länder-Städtebauförderung gibt es seit 1971.

m Jubiläumsjahr – 50 Jahre Städtebauförderung – hat Regierungspräsidentin Gisela Walsken 65 Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt rund 73 Millionen Euro an 48 Städte und Gemeinden des Regierungsbezirks Köln übergeben. Auch die vier Städte im Erkelenzer Land profitieren von der Städteförderung.

Rund 6,3 Millionen Euro wurden für die Städte im Heinsberger Nordkreis überreicht. Davon erhielt die Stadt Erkelenz einen Bescheid über rund 2,06 Millionen Euro für das Programm lebendige Zentren Innenstadt Erkelenz. Bürgermeister Stephan Muckel nahm den Bescheid entgegen. Hückelhoven erhält insgesamt rund 3,07 Millionen Euro für das Integrierte Handlungskonzept Sophia-Jacoba. Den Bescheid dazu überreichte Regierungspräsidentin Gisela Walsken an Bürgermeister Bernd Jansen. Einen Bescheid über rund 1,14 Millionen Euro für den Veranstaltungssaal integriertes Bürgerhaus in Ophoven nahm Bürgermeister Marcel Maurer für Wassenberg entgegen und 47.000 Euro gehen als Fortsetzung einer bereits in den vergangenen Jahren erfolgten größeren Förderung zur Stärkung der Innenstadt nach Wegberg und wurden Bürgermeister Michael Stock überreicht.

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„Die Städtebauförderung hat in den vergangenen Jahrzehnten gezeigt, welch bedeutenden Beitrag für die Daseinsvorsorge, den Zusammenhalt und die Lebensqualität sie vor Ort leistet. Ich freue mich, dass diese Erfolgsgeschichte mit einer Vielzahl an geförderten Maßnahmen auch in diesem Jahr fortgesetzt wird“, sagte Regierungspräsidentin Gisela Walsken. Das Erfolgsmodell der Bund-Länder-Städtebauförderung gibt es seit 1971.

Dieses Jahr wurden im Regierungsbezirk Köln insgesamt mit 106 Zuwendungsbescheiden Fördergelder für den Städtebau mit einem Volumen von rund 100 Millionen Euro bewilligt. Neben den Regelprogrammen der Städtebauförderung kamen dabei der Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten und das Sofortprogramm für die Innenstädte und Zentren in Nordrhein-Westfalen zum Tragen. Ziel der geförderten Projekte sind unter anderem die Sanierung von Begegnungsstätten, Spielplätzen, Kulturzentren, Sportstätten und die Neugestaltung von innerstädtischen Straßen, Plätzen und Grünflächen, auch in Hinblick auf den Klimawandel. Mit dem Sofortprogramm wurden die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Innenstädte und Zentren in den Blick genommen.

(RP)