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390.000 Euro für Fahrradabstellanlagen in Erkelenz

Förderprogramm Nahmobilität 2020 : 390.000 Euro für Fahrradabstellanlagen

Die Kommunen sollen in Sachen Nahmobilität finanziell entlastet werden. Insbesondere Radvorrangrouten sollen stärker als bisher gefördert werden. Insgesamt fließen 1,5 Millionen Euro in den Kreis.

Aus dem Förderprogramm Nahmobilität 2020 des Landes Nordrhein-Westfalen fließen 390.000 Euro für Fahrradabstellanlagen nach Erkelenz. Außerdem wird die Öffentlichkeitsarbeit der Nahmobilität in Erkelenz mit weiteren 30.800 Euro gefördert. Für den Rad-/Gehweg an der Kreisstraße 32 zwischen Doveren und Hetzerath werden 212.100 Euro zur Verfügung gestellt.

Über die Fördersummen informieren die beiden Heinsberger CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Schnelle (Hückelhoven) und Bernd Krückel (Heinsberg). Das NRW-Verkehrsministerium hat den ersten Teil des „Förderprogramms Nahmobilität 2020“ veröffentlicht. Damit werden Kreise, Städte und Gemeinden unterstützt, die beispielsweise in Rad- und Gehwege oder Fahrradabstellanlagen, Ladestationen für Pedelecs, Wegweisungssysteme oder in ihre Öffentlichkeitsarbeit investieren wollen. Hinzu kommt, dass jetzt auch Radvorrangrouten stärker gefördert werden. Die Mittel stehen für den Ausbau und die Information über das Nahmobilitätsangebot zur Verfügung.

Insgesamt fließen aus diesem Programm knapp 1,5 Millionen Euro in den Kreis Heinsberg. „Bewegung an der frischen Luft tut gut. Das ist nicht nur eine Erkenntnis aus der Corona-Krise. Gesundheit und Klimaschutz werden durch die Fortbewegung mit dem Fahrrad, Pedelec oder zu Fuß unterstützt und wir arbeiten daran, den Menschen ein attraktives Verkehrswegenetz anzubieten“, teilen die Landtagsabgeordneten Krückel und Schnelle mit.

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Mit diesem Teil des Programms werden insgesamt 139 neue Projekte mit 20,9 Millionen Euro vom Land gefördert. Mit den Mitteln, die von den Kommunen kommen, fließen nach Angaben der beiden CDU-Männer in diesem Jahr 36,3 Millionen Euro in die Verbesserung der Nahmobilität.

Hervorzuheben sei aus ihrer Sicht, dass der Fördersatz für die Radvorrangrouten deutlich angehoben worden sei. Damit würden die Kommunen beim schnelleren Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur planerisch und finanziell entlastet.

(RP)