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200.000 Euro vom Bund für neues Radwegekonzept

Auch Erkelenz profitiert : 200.000 Euro für neues Radwegekonzept

Der Zweckverband Landfolge Garzweiler erhält aus Fördermitteln von Bund und Land knapp 200.000 Euro zur Erstellung eines Radverkehrskonzeptes für die Region.

(cpas) Der Verband, der von den vom Tagebau betroffenen Kommunen Erkelenz, Mönchengladbach, Jüchen und Titz gegründet wurde, wird mit 177.705 Euro aus einem Fördertopf des Verkehrsministeriums gefördert, das Land NRW steuert 19.800 Euro bei. Das Rheinische Revier habe das Ziel, Modellregion für nachhaltige Mobilität zu werden, heißt es in einer Mitteilung des Zweckverbandes. Beim Strukturwandel spiele der Radverkehr eine zentrale Rolle. Bis Ende 2021 sollen die Beteiligten nun ein Konzept entwickeln, das ein mit anderen Verkehrsmitteln eng verzahntes Netz schaffen soll. Vor allem die Verbindungen im Alltagsverkehr, etwa für Pendler, sollen besser werden.

Der Erkelenzer Bürgermeister Stephan Muckel begrüßte die Förderung. „Ich verspreche mir von dem Konzept eine Identifikation von Lücken, Problemen und mögliche Trassen für neue Radwege beziehungsweise den Ausbau bestehender Verbindungen“, sagte Muckel. Das neue Konzept solle „Anreize setzen, das Rad häufiger zu nutzen, um etwa zur Arbeit oder zum Einkauf zu fahren. Eine verbesserte Anbindung der Dörfer und der Innenstadt mit unseren Nachbarkommunen ist sehr zu begrüßen und passt gut zu den Diskussionen, die wir im Rahmen des integrierten Handlungskonzeptes Erkelenz 2030 führen.“ Nun hofft er, dass dies schnell in die Realität umgesetzt wird: „Auf Konzepten lässt sich schlecht mit dem Rad fahren.“ Gregor Bonin, Vorsteher des Zweckverbandes, sagte: „Wir arbeiten in diesem Projekt als Koordinator erstmals stellvertretend für das gesamte Rheinische Revier und freuen uns auf diese Herausforderung.“