16. Martinsmarkt in Matzerath ein voller Erfolg

16. Martinsmarkt in Matzerath : Ein „gelebtes Stück Heimat“

Gut 50 Ehrenamtliche organisierten den gut besuchten 16. Matzerather Martinsmarkt. Die Erlöse kommen einem guten Zweck zugute – dieses Jahr gab es besonders viele Spenden.

Es war eine gemütliche Atmosphäre rund um die zentral gelegene St.-Josef-Kapelle, die sich den Besuchern beim 16. Martinsmarkt in Matzerath bot. Rund um das prägnante Gebäude und entlang der Straßen waren 76 Stände regionaler und überregionaler Anbieter aufgebaut. Sie boten vor allem Kunsthandwerk in großer Vielfalt an. Dazu sorgten Essens- und Getränkeanbieter für kulinarische Abwechslung und viel Live-Musik auf der Bühne für den stimmungsvollen kulturellen Rahmen. Die Arbeit von rund 50 Ehrenamtlichen ermöglichte den Markt, dessen Erlöse aus Verpflegung und Verlosung wie immer dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Region Aachen zugute kommt. Die Schirmherren Landrat Stephan Pusch und Bürgermeister Peter Jansen eröffneten den Markt.

In Städten und Gemeinden würden zur Zeit viele Heimatpreise vergeben, merkte Stephan Pusch an, der Martinsmarkt stelle für alle ein „gelebtes Stück Heimat“ dar. Und Peter Jansen wies darauf hin, dass der Markt ein Fest fürs Dorf und die Menschen, die hier wohnen, sei. Dabei spiele der Aspekt des Teilens beim Martinsmarkt eine wichtige Rolle. Dafür, dass viel für die kranken Kinder und Jugendlichen zusammenkam, hatten großzügige Sachspenden regionaler und überregionaler Unternehmen gesorgt, berichtete Nicolai Moll erfreut. Er war mit Mutter Ida-Marie Hauptorganisator – in Kooperation mit der Matzerather Feuerwehr, Schützenbruderschaft, Fußball-Thekenmannschaft, dem Kapellenverein oder den Matzerather Frauen, die über 100 Kuchen gebacken haben. „Sonst bekommen wir rund 900 Preise für die Tombola und jetzt sind es schon 1300“, sagte er kurz vor der Markteröffnung dankbar. Dabei stand ein Großspender wenig später auf der Bühne: Hermann Klöpper von der Krombacher Brauerei überreichte einen Scheck über 2500 Euro.

Den Markt selber bestückten zehn Aussteller mehr als im Jahr zuvor. Die Auswahl reichte von Naturprodukten und -waren über Schmuck, Holz-, Stahl- und Keramikarbeiten, warme Kleidung, Krippenlandschaften, handgenähte Kuscheltiere bis zu kunstvollen Dekorationsartikeln aus unterschiedlichen Materialien. Ebenso zogen originelle Spielwaren und viele unterschiedliche adventliche Kreationen die Blicke der Besucher auf sich. Sehr originell und viel beachtet waren auch Schalen und Skulpturen aus Beton. Dazu gab es bei „AndersARTig“ kunstvolle Anhänger aus geschmolzenen CDs in Verbindung mit Farbe oder Silberpartikeln zu bewundern. An anderer Stelle präsentierte Wilhelm Bremges Skulpturen und Dekorationen aus historischen Eichenbalken und das BIM Kreativ-Team bot 13 Modelle handgenähter Puppenkleider in vier Größen an.