Zwei verkaufsoffene Sonntag für Isselburg festgelegt

Politik und Wirtschaft : Zweimal Verkaufsoffene in Isselburg

Der Rat hat entschieden: Bis zum Jahr 2023 gibt es einen Verkaufs-Sonntag zum Stadtfest und einen zum Adventsmarkt.

(seul) Auf zwei verkaufsoffene Sonntage pro Jahr können sich die Isselburger Bürger freuen. Jüngst hat der Rat nämlich eine neue Verordnung zur Offenhaltung von Verkaufsstellen beschlossen, die bis 2023 gültig sein wird.

Der erste verkaufsoffene Sonntag ist jener nach Fronleichnam im Ortsteil Isselburg. Anlass ist hier, wie schon seit Jahren, das Stadtfest auf der Minervastraße. Auch zum Adventsmarkt in Anholt dürfen die Geschäfte nun die nächsten fünf Jahre am ersten Adventssonntag öffnen.

Dass es durchaus gerechtfertigt ist, einen verkaufsoffenen Sonntag zum alljährlichen Stadtfest zu veranstalten, begründet Isselburgs Tourismusbeauftragte Tina Schumacher wie folgt: „Das Isselburger Stadtfest zeichnet sich dadurch aus, dass entlang der Minervastraße sowie im Bereich des Münsterdeiches und auf dem Platz vor dem Rathaus zahlreiche Aktionen für alle Altersgruppen stattfinden.“ Auch auswärtige Besucher würden angezogen, außerdem seien in den vergangenen Jahren konstante oder sogar steigende Besucherzahlen verzeichnet worden. Im Schnitt kamen in den vergangenen Jahren 5000 Besucher zum Stadtfest, so Schumacher.

Ebenfalls sehr beliebt sei der Adventsmarkt in Anholt, für den der verkaufsoffene Sonntag aber eine untergeordnete Rolle spiele. Hier waren im Schnitt 3000 Besucher in den vergangenen Jahren, sie haben überwiegend auf dem Weihnachtsmarkt eingekauft oder beim Basar der Frauengemeinschaft vorbeigeschaut. Aber: „Neben den traditionellen Einkäufen auf einem Weihnachtsmarkt wird die Möglichkeit des Einkaufens von weiteren Geschenken und Bedarfsartikeln für bedeutsam gehalten.“

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