Wirtschaftsförderung in Emmerich

Emmerich : Wirtschaftsförderer: Hinze macht’s übergangsweise

(hg) Bürgermeister Peter Hinze wird vorübergehend Geschäftsführer der Emmericher Wirtschaftsförderungsgesellschaft und übernimmt damit den Job von Sascha Terörde, der Ende des Monats seine Arbeit in Emmerich beendet.

Darauf haben sich die Gesellschafter der Emmericher Wirtschaftsförderungs GmbH geeinigt. Das sind die Stadt Emmerich, die Stadtwerke und die Sparkasse. Terörde wechselt nach zwei Jahren bekanntlich in seiner Heimatstadt Bocholt ins dortige Rathaus.

Für Terörde soll eine Nachfolge gefunden werden. Eine entsprechende Ausschreibung für einen neuen Wirtschaftsförderer soll es bald geben, kündigt die Stadt Emmerich in einem Schreiben an.

Die Gesellschafterversammlung der GmbH wird künftig von Stadtwerke-Chef Udo Jessner geleitet. Das hat bislang der Bürgermeister getan. Vor Monaten war bereits im Gespräch, dass Jessner auch die Verantwortung übertragen werden soll für ein Sondervermögen von zehn Millionen Euro, mit dem Emmerich seine Innenstadt stärken will. Jessner trauen die Parteien in Emmerich am ehesten zu, diese schwierige Aufgabe zu meistern.

Stadtsprecher Tim Terhorst erklärte gestern auf Anfrage, dass das Sondervermögen ein politischer Antrag von CDU und BGE sei, der beraten werde. Entschieden worden sei in der Sache noch nicht.

Freitag hat sich die BGE zu Wort gemeldet. Sie will, dass die Wirschaftsförderungs GmbH aufgelöst und die Wirtschaftsförderung ins Rathaus zurückkehrt. Der Bereich Tourismus und Stadtmarketing soll in den städtischen Eigenbetrieb KKK (unter anderem Theater) wechseln. Ein Wirtschaftsförderer solle sich nicht mit Geschäftsführeraufgaben befassen müssen.