Isselburg: Werther Gemeinde trifft sich zum Jahresausblick

Isselburg : Werther Gemeinde trifft sich zum Jahresausblick

Der Gemeindeausschuss besprach beim Neujahrsempfang unter anderem weitere Umbaumaßnahmen des Pfarrheims.

Seit vielen Jahrzehnten ist es Tradition, dass sich die Werther Katholiken am ersten Sonntag im neuen Jahr nach der Heiligen Messe zu einem Neujahrsempfang im Pfarrheim treffen. Gemeinsam wird auf das vergangene Jahr zurückgeblickt. Aber auch ein Ausblick auf das kommende gegeben. Und natürlich auch die Möglichkeit gegeben, Fragen zu stellen oder einfach nur miteinander ins Gespräch zu kommen.

"Eingeladen sind zwar alle aus der ganzen Pfarrei", erzählte die Pastoralreferentin Ilka Schmeing, "aber wir rechnen nicht damit, dass aus den anderen Gemeinden jemand kommt. Es ist eben eine Werther Tradition." Und so begrüßte Pastor Klaus Winkel auch ungefähr 50 Werther Gemeindemitglieder und stieß mit einem Glas Sekt erst einmal auf das neue Jahr an.

Vor genau einem Jahr sei es gewesen, dass das neu umgebaute Pfarrheim eingeweiht wurde, erzählte Winkel. Mittlerweile sei dieses auch wohnlicher geworden. Neue Bilder schmücken die Wände, ein neues E-Piano sei angeschafft worden für den Kirchenchor und das Haus habe sich mit Leben gefüllt. In diesem Jahr sollen die Fenster farblich abgesetzt werden, damit das Pfarrhaus noch gemütlicher wird.

Weiter sei geplant, den Weg zum Kirchberg wieder herzustellen, neue Sträucher zu pflanzen und die noch vorhandenen zu beschneiden. Auch der Eingangsbereich der Kirche wird in diesem Jahr verändert, so dass auch Rollstuhlfahrer und Menschen mit Rollator in die Kirche gelangen können.

passiert, wenn eine Pastoralreferentin einmal etwas vergisst," fragte Ilka Schmeing und wusste auch sofort eine Antwort, "dann denkt der Gemeindeausschuss daran. Und dieser sei auch für Werth sehr wichtig, weil sie über Werth die wichtigsten Daten wissen, mitdenken und für unsere Gemeinde handeln."

Leider musste sie zwei von ihnen am Sonntag verabschieden - sowohl Wilhelm Hösing als auch Chantal Baumann stehen für diese Arbeit nicht mehr zur Verfügung. "Aber wer Interesse hat, in Zukunft mitzumachen, der kann sich gerne bei mir oder den anderen Mitgliedern des Gemeindeausschusses melden", ermutigte Schmeing die Mitglieder der Gemeinde.

Am 1. Juli findet in Werth das ökumenische Gemeindefest zwischen den beiden Kirchen statt und gleichzeitig gibt es auch noch was zu feiern. Der katholische Kindergarten St. Peter und Paul wird 50 Jahre alt. Auch das Projekt Friedhofssanierung soll noch in diesem Jahr angegangen werden, jedoch wisse man noch nicht genau wie. Eine der Gemeindemitgliederinnen meinte, dass das Erntedankfest nicht mehr so gefeiert würde, wie es früher üblich war oder wie es in anderen Gemeinden gefeiert würde. Da versprach Pastor Winkel, diese Anregung weiter zu geben.

(B.T.)