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Emmerich: Weihnachtsmarkt zog die Besucher an

Emmerich : Weihnachtsmarkt zog die Besucher an

Die Innenstadt von Emmerich war am Sonntag richtig voll. Die Gäste besuchten die Geschäfte und den Weihnachtsmarkt.

Das unbeständige Wetter störte viele nicht: Zahlreiche Gäste aus den umliegenden Ortschaften und den Niederlanden kamen trotz zeitweise einsetzendem Regen gestern zum Weihnachtsmarkt an der Aldegundis-Kirche. Da war die Parkplatzsuche schwer, zumal der verkaufsoffene Sonntag zusätzlich Leben in die City zog.

An der Aldegundis-Kirche überwog das kunsthandwerliche Angebot. Eine Sache, die Heike van der Heiden vom Verein "Hilfe für Tschernobyl Kinder" schätzte: "Es ist sehr gemütlich hier und das meiste ist für einen guten Zweck."

Mit den Einnahmen wollen sie selbst die nächste Ferienfreizeit von Kindern aus Tschernobyl an den Niederrhein bezahlen. Um wetterfest zu sein, hatte sie einen ganz besonderen Vorschlag: "Wie wäre es denn mal mit einem Weihnachtsmarkt in der Kirche?" Das hätte eine besondere Atmosphäre mit Musik und Licht. Außerdem sollte ihrer Meinung nach die Veranstaltung ein ganzes Wochenende dauern.

Eine Neuerung könnte es nächstes Jahr geben. Die Emmericher Werbegemeinschaft, die den Weihnachtsmarkt veranstaltet, schafft derzeit Pagodenzelte an. Im kommenden Jahr hofft Ralf Verhey, Vorsitzender des Werbevereins, dass genug Zelte für einen Markt vorhanden sind.

Diesmal präsentierten die Verkäufer ihre Waren noch an offenen Marktständen, wo sie Adventsgestecke, Gestricktes, Deftiges und auch ganz traditionell Glühwein verkauften.

An einem Stand hatte sich das Ehepaar Petra und Klaus Flögel das Heißgetränk bestellt. Sie sind extra aus Rees dorthin gekommen und waren bester Stimmung. "Nette Atmosphäre, wir wollen hier einfach mal die frische Luft genießen", sagte Klaus Flögel. Andreas Roweit aus Emmerich lobte ebenfalls die gemütliche Atmosphäre auf dem Markt. "Das ist hier eine schöne Sache, aber ich würde mir wünschen, dass der Markt noch etwas größer wäre", sagte er.

Viele verbanden den Besuch beim Weihnachtsmarkt mit einem Bummel durch die Geschäfte. Die Händler hatten ganz gut zu tun.

Und wer genug Platz im Auto hatte, der fuhr auch gleich noch mit dem passenden Weihnachtsbaum nach Hause. Die Bauunternehmung Nokta bot nämlich an einem Stand erstmals Tannen an. Die Nachfrage war bestens. "Wir haben fast alle 50 Bäume verkauft, die wir heute angeboten haben. Das hat sich auf jeden Fall gelohnt", meinte der Verkäufer, der auch dabei half, die Bäume gleich nebenan im Auto zu verstauen.

Hier geht es zur Bilderstrecke: Weihnachtsmarkt und verkaufsoffener Sonntag in Emmerich

(RP)