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Wegen Corona ab sofort mehr Schulbusse in Emmerich im Einsatz

Schülertransport : Niag setzt „Verstärkerbusse“ ein

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind in Emmerich jetzt mehr Schulbusse unterwegs. Eltern und die BGE hatten das gefordert. Verstärkt werden die Linien 88, 93 und 94.

(RP) Nach Hinweisen aus der Elternschaft wegen zu voller Schulbusse vor dem Hintergrund der Pandemie hat die Stadt Emmerich  den Kontakt zur Niag als zuständigem Verkehrsdienstleister gesucht und Möglichkeiten besprochen, wie der Busverkehr –  insbesondere zu Stoßzeiten – weiter verstärkt werden kann.  

Die Niag hat daraufhin mit einem Busunternehmen und dem Kreis Kleve als Auftraggeber abgestimmt, dass die Fahrten auf den Linien 88, 93 und 94 ab sofort verstärkt werden. Eine Übersicht, zu welchen Uhrzeiten die „Verstärkerbusse“ fahren, kann auf der Internetseite der Stadt Emmerich am Rhein unter Dienstleistungen > Kinder, Jugend, Schule > Schülerbeförderung und Schülerfahrtkosten unter „Downloads“ heruntergeladen werden.  

Wie berichtet, hatten die BGE, aber auch Vertreter der Elternschaft bereits im November auf das Problem der überfüllten Schulbusse hingewiesen. Vor allem die Busse in Richtung Vrasselt, Dornick und Praest seien überfüllt, war beobachtet worden. Zusätzliche Schulbusse müssten unabhängig von den Fördermitteln eingesetzt werden, die die Kommunen beim Land für den Einsatz von mehr Bussen beantragen kann, hatte daraufhin die BGE gefordert. Bürgermeister Peter Hinze hatte den Eltern zugesagt, handeln zu wollen.

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Am Freitag, 28. Januar, dem Tag der Zeugnisausgabe, werden die Niag und das Bus-Unternehmen Look nach der dritten Schulstunde allerdings keine Zusatzfahrten anbieten können. Grund seien fehlende Kapazitäten, teilte die Stadt Emmerich dazu mit.  Eine Beförderung der Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung der corona-bedingten Schutzmaßnahmen könne daher nicht sichergestellt werden. Zu den regulären Schulendzeiten werden Niag und Look mit den vollen Kapazitäten das reguläre Freitagsangebot fahren.