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Wasserspender könnten an Reeser Schulen das Müllproblem verringern

Idee für die Umwelt : Stadtwerke denken über Wasserspender für Schulen nach

Zur Müllvermeidung: Stadtwerke prüfen, ob Wasserstellen an Reeser Schulen installiert werden können.

(bal) In Rees werden derzeit viele Ideen diskutiert, die der Umwelt dienen sollen. Eine davon kam jüngst im Schulausschuss zur Sprache. Dort wollten Ausschussmitglieder von der Stadtverwaltung wissen, ob in den Schulen nicht auch fest installierte Spender für Trinkwasser installiert werden könnten. In Emmericher Schulen gäbe es so etwas bereits. Hintergrund der Idee ist, mit den frei zugänglichen Wasserstellen das Müllaufkommen zu reduzieren beziehungsweise die Verwendung von Plastikflaschen zu vermeiden. An den Wasserspendern können sich die Schüler ihre mitgebrachten Flaschen immer wieder selbst auffüllen.

Wie Kämmerer Andreas Mai, gleichzeitig auch Geschäftsführer der Stadtwerke mitteilte, sei bei der Stadt bereits über die Idee nachgedacht worden, nachdem Johannes Beenen von der SPD einen entsprechenden Vorschlag gemacht hatte. Mai ist der Idee an sich nicht abgeneigt, verweist allerdings auf die „extrem strengen“ hygienischen Vorgaben bei dieser Art der Trinkwasserversorgung, die, wenn sie kommt, an allen Reeser Schulen umgesetzt werden müsse. „Das kann sehr teuer werden, da muss es für uns auch einen Kosten-Nutzen-Effekt geben“, sagt Andreas Mai jetzt der RP.

Die Stadt wolle die Idee jetzt erst einmal prüfen. Möglicherweise könne sie auch über eine Art Sponsoring finanziert werden. Anfang kommenden Jahres will sich Mai mit dem Vorschlag noch einmal eingehender befassen.