Emmerich: Was macht eigentlich ein Bademeister?

Emmerich : Was macht eigentlich ein Bademeister?

Im Embricana konnten Besucher einen Blick hinter die Kulissen werfen.

Was macht eigentlich ein Bademeister so den ganzen Tag? "Er steht am Beckenrand und passt auf", sagen spontan die meisten. Doch der Beruf ist anspruchsvoll und beinhaltet mehr Aufgaben, als man denkt. Darum ging es am Tag des Schwimmmeisters, der gestern im Embricana stattfand.

Wie der Name der Veranstaltung schon vermuten lässt, ist "Bademeister" gar nicht die richtige Bezeichnung für den Beruf. "Die meisten kennen nur diesen Begriff. Doch eigentlich sind wir Schwimmmeister oder, offiziell, Fachangestellte für Bäderbetriebe", sagt Kirsten Schütte, die schon seit sieben Jahren im Embricana arbeitet. Gemeinsam mit ihren Kollegen informierte sie über ihre Tätigkeit, zum Beispiel mit einem Rundgang bei dem sie die Besucher hinter die Kulissen des Bades führten und ihnen die Funktionsweise der Filteranlagen oder der Mess- und Regeltechnik näherbrachten. Dazu gab es Infos über die duale Ausbildung zum Schwimmmeister.

Die wichtigsten Voraussetzungen für den Beruf? "Spaß am Kundenkontakt, und auch etwas Durchsetzungsvermögen", sagt Schütte. "Und Fitness. Wir müssen regelmäßig unsere Tauglichkeit als Rettungsschwimmer beweisen." Schließlich konnten Kinder und Erwachsene kostenlos Schwimmabzeichen machen und nutzten diese Gelegenheit auch.

(cst)
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