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Wahllokal in Emmerich Hüthum von ARD für 18-Uhr-Prognose ausgewählt

Bundestagswahl 2021 : Hüthum redet bei Wahlprognose ein Wörtchen mit

Das Wahllokal der St-Georg-Schule wurde von Infratest dimap als Bezirk für die 18-Uhr-Wahlprognose der ARD ausgewählt. Die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig.

(RP) In Emmerich sind am kommenden Sonntag insgesamt 19.133 Bürger zur Bundestagswahl aufgerufen. Auch wenn sich die Briefwahlbeteiligung auf Rekordniveau bewegt, können die Wahlberechtigten ihre Stimme am Wahlsonntag persönlich in einem der insgesamt 18 Urnenwahlräume im gesamten Stadtgebiet abgeben. Die Angaben zu den Wahlräumen finden sich auf der Wahlbenachrichtigung.

Außerdem findet sich auf der Website der Stadt Emmerich am Rhein (www.emmerich.de) ein Online-Wahlraumfinder, mit dem die Wahlberechtigten unter Angabe der Wohnadresse „ihren“ Wahlraum finden können. Die Stadt Emmerich am Rhein weist nochmals darauf hin, dass das Schlösschen Borghees und der Kindergarten St. Josef bei der Bundestagswahl nicht als Wahlräume zur Verfügung stehen. Die Wähler aus diesen Stimmbezirken können am Wahltag den Wahlraum der Liebfrauengrundschule aufsuchen. Eine Änderung gibt es ebenfalls im Bezirk Dornick. Die dortigen Wähler geben ihre Stimme am Wahlsonntag im Pfarrheim im Ortsteil Vrasselt ab.

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Der Wahlraum St.-Georg-Schule Hüthum wurde durch Infratest dimap als Bezirk für die Wahlprognose ausgewählt. Die Wähler werden nach der Stimmabgabe von einem Korrespondenten gebeten, einen kurzen Fragebogen auszufüllen. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Auf der Basis dieser Nachwahlerhebungen entsteht die 18-Uhr-Prognose, die nach Schließung der Wahllokale in der ARD präsentiert wird.

Die Wahlbezirke 100 (Wahlraum Familienzentrum Arche Noah) und 160 (Wahlraum Leegmeerschule) wurden außerdem durch das Statistische Landesamt (IT.NRW) als sogenannte „repräsentative Wahlbezirke“ bestimmt. In diesen werden die Merkmale Geschlecht und Geburtsjahresgruppe, durch eine Kennzeichnung auf den Wahlzetteln, erhoben und im Nachgang durch IT NRW ausgewertet.

Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie sind in den Wahlräumen besondere Hygienemaßnahmen zu beachten: So ist in den Wahlräumen eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, Wegeführungen schließen Begegnungsverkehre aus, es stehen Desinfektionsspender zur Verfügung und der Zugang wird durch Wahlhelfer geregelt.

Der bundesweite Trend zur Briefwahl ist auch in Emmerich deutlich spürbar. Seit Mitte August haben bislang 7685 Bürger ihre Briefwahlunterlagen beantragt oder bereits im Wahlbüro im Rheinmuseum vor Ort ihre (Briefwahl-)Stimme abgegeben. Die für die Organisation und Durchführung der Bundestagswahl vor Ort verantwortliche Leiterin des Fachbereiches Zentrale Dienste, Martina Lebbing, rechnet damit, dass bis zum Wahltag die „8000er Marke“ überschritten wird. Sie hat auf diese Entwicklung mit der Einrichtung eines weiteren Briefwahlvorstandes reagiert.

Insgesamt unterstützen nunmehr rund 170 ehrenamtliche Wahlhelfer in den 18 Urnen- und acht Briefwahlvorständen die Durchführung der Wahl am Wahlsonntag. Die Beantragung von Briefwahlunterlagen ist noch bis Freitag, 24. September 2021, bis 18 Uhr möglich. Diejenigen Wahlberechtigten, die einen Antrag auf Zuleitung der Briefwahlunterlagen bereits gestellt haben und glaubhaft machen können, dass diese Unterlagen nicht zugegangen sind, können bis Samstag, 25. September 2021, bis 12 Uhr telefonisch beim Wahlbüro des Rathauses (02822/75-1160 oder -1161) neue Briefwahlunterlagen beantragen.

Die roten Wahlbriefe müssen durch die Briefwähler rechtzeitig versandt oder in den Briefkästen des Rathauses eingeworfen werden. Es gilt dabei, die Leerungszeiten der Postbriefkästen zu beachten und auch die Postlaufzeiten zu berücksichtigen. Ausgezählt werden dürfen nur die Briefwahlstimmen, die das Rathaus bis spätestens 18 Uhr am Wahltag erreichen.

Ab 18 Uhr erfolgt in den Urnen- und Briefwahlbezirken die Auszählung der Stimmen. Die eingehenden Ergebnisse werden unmittelbar auf der Homepage der Stadt Emmerich am Rhein veröffentlicht.