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Volksbank Emmerich-Rees mit Mitgiederzuwachs im Corona-Jahr

Vertreterversammlung : Trotz Corona: Volksbank mit Betriebsergebnis zufrieden

Im Corona-Jahr hat die Volksbank Emmerich-Rees an Mitgliedern zugelegt. Sie können sich auf eine Dividende von 2,75 Prozent freuen, wie auf der Vertreterversammlung bekannt gegeben wurde.

(RP) Aufgrund ihrer wirtschaftlichen Stärke will die Volksbank Emmerich-Rees weiterhin selbstständig bleiben und keine Geschäftsstellen schließen. Dies ist die klare Botschaft von Vorstand und Aufsichtsrat aus der Vertreterversammlung, die jetzt stattfand. Die Volksbank schaute dabei auf ein bewegtes Jahr 2020 im Zeichen der Pandemie zurück, in dem sie sich ständig neuen Herausforderungen stellen musste; sei es die erste schriftliche Vertreterversammlung in der Geschichte der 125 Jahre alten Bank oder die schmerzlich vermisste Mitgliederversammlung.

Dennoch zeigte sich, dass die Volksbank eine lebendige Genossenschaft ist. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Genossenschaftsbank 715 neue Mitglieder begrüßen. Damit hat die Volksbank zum 31. Dezember 2020 exakt 22.623 Eigentümer. „Darauf sind wir stolz, denn zwei von drei Kunden sind Eigentümer unserer Bank und damit sind wir die mitgliederstärkste Personenvereinigung in der Region“, so Vorstandsmitglied Holger Zitter.

Die Treue und das Vertrauen der Kunden spiegele auch die Steigerung des Kundenwertvolumens um 6,6 Prozent wider. Damit betreut die Voba ein Kundenwertvolumen von 1,7 Milliarden Euro. In der Corona-Pandemie haben sich die Kontokorrenteinlagen um 58 Mio. Euro oder 33 Prozent erhöht und die Kontokorrentkredite um 14 Mio. Euro oder 35 Prozent reduziert. Diese Zahlen zeigten, dass die Kunden in der Pandemie nur bedingt Geld ausgaben. Trotz der Verringerung der Kontokorrentkredite hat sich das Kundenkreditvolumen um 55 Mio. Euro auf 989 Mio. Euro erhöht – durch die Kreditvergabe für den Wohnungsbau und das Fördermittelkreditgeschäft. Holger Zitter: „Wir legen bei jeder Beratung besonderen Wert auf die Einbindung von Fördermitteln. So haben wir 272 Förderkredite mit einem Volumen von 45 Mio. Euro zugesagt. Damit sind wir einer der größten Vermittler von Förderkrediten“, so Zitter, der die Geldmengenpolitik der Europäischen Gemeinschaft als Ärgernis für Banken und Sparer kritisierte. „Es führt für uns als Bank zu einem verringerten Zinsüberschuss. Diesen konnten wir mit einem gesteigerten Provisionsüberschuss auffangen. Daraus ist abzuleiten, dass unsere Sparer Alternativen in der Geldanlage suchten“.

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Mit dem Betriebsergebnis von 10,3 Mio. Euro oder 1,03 Prozent der auf eine Milliarde gestiegenen Bilanzsumme zeigte sich Vorstand Ralf van Bruck zufrieden: „Es ermöglicht uns, durchschnittlich 10 Prozent an unsere Mitglieder auszuschütten. Die Gesamtausschüttung resultiert aus einer nutzungsabhängigen Genossenschaftlichen Ausschüttung und einer Dividende von 2,75 Prozent. Zudem konnten wir unsere Vereine mit Spenden von über 120.000 Euro unterstützen“.