Tiere werden getötet: Vogelgrippe in Reeser Putenbetrieb ausgebrochen

Tiere werden getötet : Vogelgrippe in Reeser Putenbetrieb ausgebrochen

In einem Putenbetrieb in Rees im Kreis Kleve ist am Dienstag die Vogelgrippe nachgewiesen worden. Die 16.000 in dem Betrieb lebenden Tiere müssen getötet werden. Die Landstraße 7 ist im Bereich Rees gesperrt.

Nach Angaben des Kreises Kleve wurde der "hochpathogene" Erreger H5N8 in dem Betrieb festgestellt. Es ist der erste bestätigte Fall von Vogelgrippe im Kreis Kleve.

Die Behörden haben einen Sperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern um den betroffenen Betrieb eingerichtet. So soll die Ausbreitung des Erregers verhindert werden. "Es darf kein Geflügel herein- oder herausgebracht werden", sagt ein Sprecher des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW. Der Radius des sogenannten Beobachtungsgebiets um den Hof herum beträgt zehn Kilometer.

Diese Karte zeigt den Sperrbezirk, den die Behörden um den betroffenen Betrieb eingerichtet haben. Foto: Kreis Kleve

Die Landstraße 7 ist am Dienstag im Bereich Rees zwischen der Bahnhofstraße Haldern und der Groiner Allee (K 19) gesperrt. Um 20 Uhr soll sie wieder freigegeben werden. Bis dahin solle nach Angaben des Kreises Kleve die Tötung der Tiere dauern. Wie viele Puten genau infiziert waren, konnte der Kreis nicht sagen.

Am Morgen hatte der Kreis darüber informiert, dass die Straße wegen einer Tierseuche gesperrt werde. Dass es sich dabei um die Vogelgrippe handelt, bestätigte der Kreis zunächst nicht.

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Hier geht es zur Bilderstrecke: Landstraße in Rees wegen Vogelgrippe gesperrt

(sef/bal)