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Rees: Viele Wege führen zur Kunst

Rees : Viele Wege führen zur Kunst

Wer in Rees Kunst sucht, sieht orange. Denn Pfeile in dieser Farbe weisen am Reeser Kunstsonntag den Weg zu den Orten, an denen am Sonntag, 4. November, Reeser Kunstschaffende ihre Werke präsentieren. Ein Angebot, das inzwischen offenbar zu einem Selbstläufer geworden ist, denn bei der siebten Auflage können die Veranstalter eine neuen Rekordmarke melden. 42 Künstler zeigen an 27 Orten ihre Kunst, angefangen hatte man mit 14 Orten und 14 Künstlern.

„Ich freue mich jedes Jahr aufs neue auf diese Veranstaltung“, sagte Elisabeth Kemkes und sprach damit gestern bei der Vorstellung des Programm sicher für viele Kolleginnen. Die Künstlerin will einen Einblick in ihr Atelier geben. Sich beim Arbeiten über die Schulter schauen zu lassen, dafür bleibt aber keine Zeit. „Denn dafür ist die Resonanz einfach zu groß, den ganzen Tag über schauen Besucher vorbei, was auch zeigt, wie gut das Angebot in Rees angenommen wird.“ Eine Einschätzung, die auch die anderen Künstler teilen. „Viele machen sich mit der Info-Broschüre in der Hand auf den Weg und fahren gleich mehrere Anlaufpunkte ab“, sind die Erfahrungen. Teilweise würden Gäste sogar aus dem Raum Düsseldorf kommen, um sich hier einen Eindruck von der Kunst am Niederrhein zu verschaffen.

Das Angebot ist auch diesmal bunt gemischt. Von Arbeiten mit Ton über Digitale Fotografie bis hin zu Skulpturen und abstrakter Malerei – der Vielfalt scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein. Erstmals präsentiert sich beim Kunstsonntag das Biener Bürgerhaus als Kunsthaus. Gleich sechs Künstler stellen hier gemeinsam aus und verwandeln das Haus in ein großes Atelier. „Der Saal ist dafür ideal, und ich könnte mir denken, dass wir Künstler das Bürgerhaus durchaus öfter für einen solchen Zweck nutzen könnten“, meinte Roswitha Lohmann.

Die Broschüre mit dem Überblick über das Programm liegt jetzt an vielen Stellen aus, unter anderem im Rathaus. Infos auch unter

www.stadt-rees.de

(RP)