Unfall mit Reisebus auf A3 bei Elten: 18 Verletzte

Wieder Ärger um Rettungsgasse : 18 Verletzte bei Unfall mit Reisebus auf A3

Die Rettungsgasse für den Einsatz wurde erst spät und nach massiver Aufforderung der Feuerwehr gebildet. Ein schwer verletzter Fahrer musste in eine Spezialklinik geflogen werden.

Der Unfall ereignete sich gegen 14.30 Uhr. Wie die Autobahnpolizei berichtet, war ein Niederländer in seinem Kleinbus auf der Autobahn in Richtung Arnheim unterwegs. Aus noch unklarer Ursache fuhr er nahezu ungebremst auf einen am Stauende stehenden Reisebus (29 Insassen) aus den Niederlanden auf. In Folge der Kollision verletzten sich 17 Fahrgäste in dem Reisebus leicht. Der Fahrer des Kleintransporters musste 30 Minuten lang aufwendig aus seinem Fahrzeug geborgen und von einem Rettungstransporthubschrauber in eine Spezialklinik geflogen werden.

Die Emmericher Feuerwehr war mit den Löschzügen Stadt und Elten und insgesamt fünf Fahrzeugen sowie 26 Mann vor Ort. Sie befreite den Mann aus seinem Fahrzeugwrack. Probleme hatte es für die Einsatzkräfte gegeben, als sie zum Unfallort gelangen wollten. Wie Einsatzleiter André Jansen unserer Redaktion schilderte, sei erst nach massiver Aufforderung durch die Feuerwehr eine Rettungsgasse gebildet worden. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte etwa anderthalb Stunden.

Die Autobahn war in Richtung Arnheim während der Bergungsarbeiten gesperrt. Der Verkehr wurde bereits ab der Anschlussstelle Emmerich umgeleitet was am späteren Nachmittag rund um die Rheinbrücke und auch in Elten zu erhöhtem Verkehrsaufkommen und Wartezeiten für die Autofahrer führte.  Zeitgleich hatte sich in Emmerich an der Eltener Straße in Höhe der Sanella-Siedlung und der Rampe zur B220 ein Unfall ereignet, der weitere Verkehrsbehinderungen auf der B220, über die Rheinbrücke hinweg bis nach Warbeyen zur Folge hatte.

Rettungsgasse bilden: So geht es richtig

Die Sperrung der Autobahn dauerte bis etwa 16 Uhr an, danach wurde der Verkehr auf der A3 über den linken Fahrstreifen am Unfallort vorbei geführt.

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