Umbau des Kindergartens in Isselburg abgeschlossen

Nachwuchs : Umbau nach zehn Monaten fertig

Der Kindergarten St. Bartholomäus hat endlich mehr Platz. Tag der offenen Tür für Eltern und Kinder.

(B.T.) Gemeinsam feiern, singen und beten wollten am Samstagmittag die Kindergartenkinder und ihre Erzieher mit Eltern, Großeltern, Gemeindemitgliedern und auch den Bewohnern des St. Elisabethhauses in Isselburg. Und dazu gab es auch einen guten Grund.

Nach zehn Monaten waren die Umbauarbeiten am St. Bartholomäus -Kindergarten fertiggestellt. Und dieser könnte jetzt von den Kindern wieder erobert werden. Jedoch hat sich der Lärm, der Staub und die zeitweilige Enge, mit denen die Kinder und die Mitarbeiterinnen der Einrichtung leben mussten, gelohnt. Denn: Fast alle Pläne konnten umsetzt werden.

Unter anderem wurde die Küche und der Essbereich vergrößert und mit neuen Möbeln bestückt, ein Personalraum wurde gebaut, der Wasch-und Toilettenbereich vergrößert und im gleichen Raum können jetzt auch Kinder gewickelt werden.

Diese können sogar über eine kleine Treppe alleine auf den Wickeltisch klettern. Für die Kinder aus dem offenen Bereich gibt es jetzt einen Ruheraum, der auch als Entspannungsraum genutzt werden kann. Die Kinder können selber entscheiden, ob sie schlafen wollen oder nicht.

Das Personal hat jetzt eine eigene Toilette und verfügt über einen Wirtschaftsraum, und in der Turnhalle wurde eine Kletterwand installiert, für die eine Bewohnerin des St. Elisabethhauses eine Geldspende zur Verfügung gestellt hatte. Und es gibt sogar ein Aquarium, die Fische haben alle Kindergartenkinder gemeinsam ausgesucht.

Mit einem Dankgottesdienst begann der Tag der offenen Tür, an dem alle einen Blick in die neuen Räume werfen konnten. Ein kleines Rollenspiel zwischen der Bauherrin Leni und dem Bauherrn Eric erklärte den Gästen, warum die Umbauarbeiten so lange gedauert haben. Lenis Haus war auf Sand gebaut und das Haus von Eric auf Felsen und viele Handwerker hatten daran mitgewirkt. Und so war es auch kein Wunder, dass es sicher und fest stand, da es so gut gebaut war.

„Das war sehr anschaulich“, lobte Pastor Klaus Winkel die Darbietung der Kinder, „aber der Kindergarten ist ja nicht nur das Haus, sondern auch ihr Kinder und ich wünsche euch, dass ihr euch in der Gemeinschaft wohlfühlt.“

„Die Baumaßnahmen dienten jedoch nicht dazu in Zukunft mehr Kinder aufzunehmen“, wusste die Leiterin Tatjana Daniels in ihre Begrüßungsrede zu erzählen, „sondern darin ein besseres Raumkonzept zu schaffen – ab nun frühstücken wir nicht mehr im Flur.“

Aber auch außerhalb der Einrichtung hat sich was verändert – denn es wurden Blumen und Bäume gepflanzt „und in unserem gesamten Kindergarten können sich die Kinder entfalten und es ist ein Ort zum Wohlfühlen.“

Thomas Menning war sicherlich nicht alleine der Meinung, dass der Umbau toll geworden ist. „Schöne große Küche, tolle Sanitäranlagen und sogar Fische gibt es jetzt hier“, erzählte er. Auch Hilde Schüring (86) ist begeistert. „Wir haben ja eine enge Beziehung zu den Kindern des Kindergartens“, so die Seniorin, die im St. Elisabethhaus lebt. „Einmal im Monat besuchen uns die Kinder und wir basteln zusammen.“