Emmerich: Trauer um früheren Superintendenten

Emmerich: Trauer um früheren Superintendenten

Friedhelm Polaschegg ist im Alter von 76 Jahren verstorben. Der evangelische Kirchenkreis trauert.

Sechs Wochen nach seinem 76. Geburtstag ist der frühere Superintendent des Kirchenkreises Wesel, Friedhelm Polaschegg, am Dienstag nach längerer Krankheit verstorben.

Friedhelm Polaschegg wurde 1942 in Kärnten geboren und zog mit neun Jahren nach Hamminkeln, der Heimatstadt seiner Mutter. Polaschegg studierte nach dem Abitur evangelische Theologie in Bonn, Wien und Göttingen.

Es folgten Stationen als Vikar und Pastor im Hilfsdienst in Schermbeck. Nach seiner Ordination 1971 ging Friedhelm Polaschegg an die Berufsschule Wesel, das heutige Berufskolleg, und unterrichtete dort beinahe 35 Jahre lang das Fach evangelische Religion. 16 Jahre, von 1988 bis 2004, war Friedhelm Polaschegg Superintendent des Kirchenkreises Wesel, von 1997 bis 2007 zudem Aufsichtsratsvorsitzender und Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Evangelischen Krankenhauses Wesel. Über viele Jahre war Friedhelm Polaschegg darüber hinaus auch als Vorsitzender in der Gemeinschaft Evangelischer Erzieher engagiert.

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Polaschegg war als Pfarrer, Unterrichtender und Superintendent ein klarer und mitunter auch streitbarer Theologe, der mit seinen Ecken und Kanten und zugleich mit seiner seelsorglichen Zuwendung und seiner menschlichen Verlässlichkeit das Leben im Evangelischen Kirchenkreis Wesel und am Berufskolleg geprägt hat.

Die Beisetzung Polascheggs findet am Mittwoch, 28. Februar, ab 14 Uhr auf dem Friedhof in Hamminkeln an der Brauereistraße statt. Im Anschluss an die Beisetzung wird der Trauergottesdienst in der evangelischen Kirche Hamminkeln gehalten.

(RP)